Frankfurter Flughafen: Reisegepäckkontrolle wird in automatische Gepäckförderanlage integriert


30 Jan 2007 [16:49h]     Bookmark and Share


Frankfurter Flughafen: Reisegepäckkontrolle wird in automatische Gepäckförderanlage integriert

Frankfurter Flughafen: Reisegepäckkontrolle wird in automatische Gepäckförderanlage integriert


Schon bald gibt es in beiden Frankfurter Fluggastgebäuden wieder mehr Platz vor den Airline-Schaltern.

Frankfurt – Die vorgeschriebene 100-prozentige Kontrolle aller Koffer erfolgt dann automatisch, ab Ende Januar zunächst im Terminal 2 innerhalb der Gepäckförderanlage, also hinter den  „Airport-Kulissen“; das Terminal 1 folgt zum Herbst. Um diese aufwändigen Maßnahmen umsetzen zu können, waren intensive Vorbereitungen von Fraport und Bundespolizei erforderlich. Die vom Bund gestellte hochwertige Kontrolltechnik war mit der Förderanlage eng abzustimmen. Die Gesamtlänge der Förderstrecken der Gepäckförderanlage am Frankfurter Flughafen erhöht sich damit von 67 auf ca. 70 Kilometer.

Das mehrstufige Kontrollverfahren wird die Qualität der Sicherheitskontrollen weiter steigern; der Passagierfluss an den Airline-Countern wird beschleunigt und die Platzverhältnisse bessern sich.

Hintergrund dieser Neuerung sind EU-Vorgaben aus Brüssel. Die bisherige Interimslösung, bei der an den meisten Schaltern die Kofferkontrolle vor dem Einchecken erfolgt, kostete viel Platz in den Terminals. Für das neue Kontrollverfahren mussten bei laufendem Airportbetrieb Kontrollgeräte in die Gepäckförderanlage für die Koffer und Taschen abfliegender Passagiere integriert werden.

[GADS_NEWS]Dies und erhebliche Umbauarbeiten erforderten Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe. Die Kosten hierfür teilen sich Flughafenbetreiber und Bund, wobei Fraport die Kosten für die erforderliche Gepäckfördertechnik und der Bund die für die automatischen Kontrollgeräte übernimmt.

Bei der Überprüfung des Frankfurter Umsteigergepäcks wird schon seit Anfang 2006 nach dem neuen und verbesserten Modell verfahren.









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