USA: Umweltbewusstsein in der Hotellerie


06 Jul 2007 [13:59h]     Bookmark and Share



Washingtons Top-Herbergen zeigen Flagge: Hotels in der US-Hauptstadt berichten über Aktivitäten und Ziele im Bereich Umwelt. Auf neuen Wegen in eine neue Zeit – Windenergie im Trend

In der US-Hauptstadt Washington DC haben sich eine Reihe namhafter Hotels verstärkt den Erhalt der Umwelt auf die Fahne geschrieben und verfolgen ihre Ziele mit unterschiedlichen Maßnahmen.

So hat das Fairmont Washington DC gerade damit begonnen, zehn Prozent seines Energiebedarfs mit Windenergie aus Windparks der Region Mid-Atlantic zu decken. Darüber hinaus nutzt das Hotel eine mit Kohlenwasserstoff betriebene Reinigung, energiesparende Küchenherde und recycelt – in den USA keineswegs eine Selbstverständlichkeit – Dosen, Papier und Glas. Das Four Seasons Washington ist dazu übergegangen, das Wasser des Schwimmbads mit einem Salz gespeisten System statt abgepackter Chemikalien sauber zu halten. Zudem wurde im vergangenen Monat die hauseigene Reinigung auf „Green Dry Cleaning“ mit ausschließlich umweltschonenden Produkten umgestellt.

Neben Hotel internen Maßnahmen wie Mülltrennungsbehälter in allen Gästezimmern und umweltfreundlichen Aveda-Produkten in den Bädern belohnt das Hotel Madera auch die Bemühungen der Gäste: Wer mit einem Hybrid-Auto anreist, darf kostenlos parken. Die Marriott Hotels Washington DC setzten auf die Reduktion der Treibhausgase von 20.000 Tonnen pro Jahr, was nach Aussage der Hotelgesellschaft gleichbedeutend ist mit dem Wegfall von 10.000 Autos auf den Straßen der USA. Zusätzlich läuft die „re-lamp“-Initiative, in deren Verlauf Marriott 450.000 Glühbirnen gegen Neonbeleuchtung ausgetauscht hat und auf diese Weise durch den reduzierten Energieverbrauch 65 Prozent der in Gästezimmern verursachten Stromkosten einspart.

„Willard Intercontinental – The Next 100 Years“ heißt ein auf Nachhaltigkeit ausgerichtetes Programm des Willard Intercontinental. Hierzu zählt unter anderem der Plan, den Strombedarf zu 100 Prozent auf Windenergie umzustellen und das „Project Blue“ mit Schwerpunkten wie Wassereinsparung und der Wiederbelebung von Grünflächen.









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