Lufthansa erzielt 2006 Rekordwerte bei Gewinn und Umsatz


08 Mrz 2007 [11:33h]     Bookmark and Share



Fluggesellschaft rechnet im laufenden Jahr erneut mit Gewinnanstieg

Rekordwerte bei Nettogewinn und Umsatz hat der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lufthansa AG, Wolfgang Mayrhuber, heute auf der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens präsentiert. Der Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent auf 19,8 Milliarden Euro und erreichte damit eine neue Höchstmarke. Auch der Konzerngewinn nach Steuern war mit 803 Millionen Euro so hoch wie nie. Der operative Gewinn wurde um 46 Prozent auf 845 Millionen Euro gesteigert. „Für das Jahr 2006 können wir in jeder Hinsicht erfreuliche Ergebnisse vorlegen. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Sie untermauern den anhaltenden Erfolgskurs der Lufthansa“, so Mayrhuber.

„Der Lufthansa Erfolg basiert auf einer hervorragenden Teamleistung unserer Mitarbeiter, auf unserer stimmigen Strategie, der konsequenten Nutzung von Marktchancen, einer zukunftsorientierten Investitionstätigkeit sowie einer nachhaltigen Kostendisziplin.“ Rekordwerte bei der Kundenzufriedenheit und der Anzahl an Fluggästen führten zur Schaffung neuer Arbeitsplätze. „Auch davon profitieren unsere Aktionäre. Der Aktienkurs der Lufthansa hat im vergangenen Jahr um 67 Prozent zugelegt“, sagte der Lufthansa-Chef und betonte zudem, der Hauptversammlung eine um 20 Cent höhere Dividende von 0,70 Euro pro Aktie vorzuschlagen. Auch für das laufende Jahr zeigt sich Lufthansa optimistisch und rechnet damit, den operativen Gewinn erneut zu verbessern.

Das Unternehmen habe sich im vergangenen Jahr weiter erfolgreich auf seine Kernkompetenzen konzentriert, betonte der Lufthansa-Chef. Aus dem Verkauf der Anteile an der Thomas Cook AG wird der Konzern einen Buchgewinn von rund 500 Millionen Euro erzielen. „Wir schärfen unser Konzernprofil und schaffen Wert für unsere Aktionäre“, sagte Mayrhuber. Alle Geschäftsfelder haben im vergangenen Jahr operative Gewinne erwirtschaftet. Vor allem das zentrale Geschäftsfeld Passagierbeförderung schnitt mit einem Gewinnanstieg von 200 Prozent auf mehr als 400 Millionen Euro sehr positiv ab. „Permanente und zielgerichtete Investitionen in das Produkt werden von unseren Kunden sehr geschätzt“, erläuterte der Lufthansa-Chef. „Während wir insgesamt wachsen, nimmt der Anteil der Kunden in der First- und Business Class stetig zu. Das Economy-Segment erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit.“ So sei das im April deutschlandweit eingeführte betterFly-Angebot begeistert aufgenommen worden.
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Mit 53,4 Millionen Fluggästen hat der Lufthansa Konzern im vergangenen Jahr einen neuen Passagierrekord erzielt. Die Integration des Schweizer Qualitätscarriers SWISS kommt besser und schneller voran als erwartet. Im vergangenen Jahr wurden durch die Partnerschaft Synergien von mehr als 200 Millionen Euro erzielt, deutlich mehr als ursprünglich geplant. „Unsere Kunden profitieren von einem starken Bündnis. Der Erfolg der SWISS ist schon heute in unserem Konzernergebnis sichtbar.“

Wolfgang Mayrhuber stellte die Rolle der Luftfahrt als Motor für Beschäftigung, Wachstum und Innovation am Standort Deutschland heraus. „Wir wollen weiter wachsen und allein in diesem Jahr 3.000 neue Mitarbeiter einstellen. In 2006 und 2007 werden wir damit insgesamt 5.500 Arbeitsplätze neu besetzt haben, so viel wie kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland.“ Mayrhuber machte deutlich, dass für weiteres Wachstum dringend eine bessere Infrastruktur, am Boden und in der Luft notwendig sei.

„Die Vereinheitlichung der europäischen Flugsicherung, der Single European Sky, würde zudem erheblich zur Reduzierung und Vermeidung von Warteschleifen beitragen, Verspätungen reduzieren und wäre so das größte Verbraucher- und Klimaschutzprojekt der Luftfahrt in Europa. Darüber hinaus bieten sich nachhaltige, globale Potenziale aus der Nutzung neuester Technologie, der Optimierung der bürokratischen Flugführung auf Interkontstrecken und dem Einsatz von Bio-Treibstoff.“

Mayrhuber betonte mit Blick auf die einseitigen Forderungen, für die europäischen Fluglinien eine Insellösung zur Einbeziehung in den Emissionshandel zu schaffen: „Eine ausschließliche Einbeziehung der europäischen Airlines in den Handel würde in unserer globalen Branche massive Wettbewerbsnachteile verursachen und Emissionen tendenziell erhöhen. Obwohl das Flugzeug das ökologisch und ökonomisch fortschrittlichste Transportmittel für Strecken ab 350 Kilometer sei, würden die Airlines schon aus eigenem Antrieb größte Anstrengungen unternehmen, den Treibstoffverbrauch und damit die Emissionen zu senken.
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Mit 53,4 Millionen Fluggästen hat der Lufthansa Konzern im vergangenen Jahr einen neuen Passagierrekord erzielt. Die Integration des Schweizer Qualitätscarriers SWISS kommt besser und schneller voran als erwartet. Im vergangenen Jahr wurden durch die Partnerschaft Synergien von mehr als 200 Millionen Euro erzielt, deutlich mehr als ursprünglich geplant. „Unsere Kunden profitieren von einem starken Bündnis. Der Erfolg der SWISS ist schon heute in unserem Konzernergebnis sichtbar.“

Wolfgang Mayrhuber stellte die Rolle der Luftfahrt als Motor für Beschäftigung, Wachstum und Innovation am Standort Deutschland heraus. „Wir wollen weiter wachsen und allein in diesem Jahr 3.000 neue Mitarbeiter einstellen. In 2006 und 2007 werden wir damit insgesamt 5.500 Arbeitsplätze neu besetzt haben, so viel wie kaum ein anderes Unternehmen in Deutschland.“ Mayrhuber machte deutlich, dass für weiteres Wachstum dringend eine bessere Infrastruktur, am Boden und in der Luft notwendig sei.

„Die Vereinheitlichung der europäischen Flugsicherung, der Single European Sky, würde zudem erheblich zur Reduzierung und Vermeidung von Warteschleifen beitragen, Verspätungen reduzieren und wäre so das größte Verbraucher- und Klimaschutzprojekt der Luftfahrt in Europa. Darüber hinaus bieten sich nachhaltige, globale Potenziale aus der Nutzung neuester Technologie, der Optimierung der bürokratischen Flugführung auf Interkontstrecken und dem Einsatz von Bio-Treibstoff.“

Mayrhuber betonte mit Blick auf die einseitigen Forderungen, für die europäischen Fluglinien eine Insellösung zur Einbeziehung in den Emissionshandel zu schaffen: „Eine ausschließliche Einbeziehung der europäischen Airlines in den Handel würde in unserer globalen Branche massive Wettbewerbsnachteile verursachen und Emissionen tendenziell erhöhen. Obwohl das Flugzeug das ökologisch und ökonomisch fortschrittlichste Transportmittel für Strecken ab 350 Kilometer sei, würden die Airlines schon aus eigenem Antrieb größte Anstrengungen unternehmen, den Treibstoffverbrauch und damit die Emissionen zu senken.
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Schließlich hätten sich die Kosten für Kerosin in den vergangenen zwei Jahren fast verdoppelt, sagte der Lufthansa-Chef und fügte hinzu: „Wir wollen und können mehr Klimaschutz erreichen. Es geht nicht um das Ob sondern um das Wie.“ In jedem Fall sei Lufthansa auch in Fragen der Umwelt in führender Position, was die Mitgliedschaft im Dow Jones Sustainability Index belege. Europa müsse die gegenwärtige Diskussion als Chance verstehen und für global wirksame Lösungen eintreten.

Das Geschäftsjahr 2006 in Zahlen

Der Lufthansa Konzern steigerte im Jahr 2006 seinen Umsatz um 9,9 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Die Erlöse aus den Verkehrsleistungen erhöhten sich auf 15,4 Milliarden Euro, ein Plus von 10,4 Prozent. Die Durchschnittserlöse der Fluggesellschaften legten im Berichtsjahr deutlich zu. Über alle Verkehrsgebiete hinweg wurde ein Anstieg von 5,2 Prozent verzeichnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen um 9,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zurück. Im vergangenen Jahr waren in dieser Position noch um rund 245 Millionen Euro höhere Buchgewinne, vor allem aus den Verkäufen der Anteile an Amadeus und Loyalty Partner, enthalten.

Der betriebliche Aufwand betrug im vergangenen Jahr 20,3 Milliarden Euro, ein Anstieg um 6,9 Prozent. Wesentlicher Kostenfaktor waren erneut die deutlich höheren Aufwendungen für Kerosin. Diese betrugen im Berichtsjahr 3,4 Milliarden Euro, 26 Prozent oder 693 Millionen Euro mehr als im Jahr 2005. Ohne die erfolgreichen Preissicherungsmaßnahmen wäre der konzernweite Treibstoffaufwand noch um 150 Millionen Euro höher ausgefallen.

Der Lufthansa Konzern steigerte den operativen Gewinn im Jahr 2006 um 46,4 Prozent auf 845 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern wurde um 77,3 Prozent auf den neuen Rekordwert von 803 Millionen Euro verbessert.

Die Investitionen erhöhten sich auf 1,9 Milliarden Euro und konnten damit wie schon in den Vorjahren vollständig aus dem Cashflow finanziert werden. Dieser nahm um 7,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zu. Zum Jahresende überstiegen die flüssigen Mittel die Finanzverbindlichkeiten um 101 Millionen Euro (Vorjahr 143 Millionen Euro).
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Schließlich hätten sich die Kosten für Kerosin in den vergangenen zwei Jahren fast verdoppelt, sagte der Lufthansa-Chef und fügte hinzu: „Wir wollen und können mehr Klimaschutz erreichen. Es geht nicht um das Ob sondern um das Wie.“ In jedem Fall sei Lufthansa auch in Fragen der Umwelt in führender Position, was die Mitgliedschaft im Dow Jones Sustainability Index belege. Europa müsse die gegenwärtige Diskussion als Chance verstehen und für global wirksame Lösungen eintreten.

Das Geschäftsjahr 2006 in Zahlen

Der Lufthansa Konzern steigerte im Jahr 2006 seinen Umsatz um 9,9 Prozent auf 19,8 Milliarden Euro. Die Erlöse aus den Verkehrsleistungen erhöhten sich auf 15,4 Milliarden Euro, ein Plus von 10,4 Prozent. Die Durchschnittserlöse der Fluggesellschaften legten im Berichtsjahr deutlich zu. Über alle Verkehrsgebiete hinweg wurde ein Anstieg von 5,2 Prozent verzeichnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen um 9,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zurück. Im vergangenen Jahr waren in dieser Position noch um rund 245 Millionen Euro höhere Buchgewinne, vor allem aus den Verkäufen der Anteile an Amadeus und Loyalty Partner, enthalten.

Der betriebliche Aufwand betrug im vergangenen Jahr 20,3 Milliarden Euro, ein Anstieg um 6,9 Prozent. Wesentlicher Kostenfaktor waren erneut die deutlich höheren Aufwendungen für Kerosin. Diese betrugen im Berichtsjahr 3,4 Milliarden Euro, 26 Prozent oder 693 Millionen Euro mehr als im Jahr 2005. Ohne die erfolgreichen Preissicherungsmaßnahmen wäre der konzernweite Treibstoffaufwand noch um 150 Millionen Euro höher ausgefallen.

Der Lufthansa Konzern steigerte den operativen Gewinn im Jahr 2006 um 46,4 Prozent auf 845 Millionen Euro. Das Konzernergebnis nach Steuern wurde um 77,3 Prozent auf den neuen Rekordwert von 803 Millionen Euro verbessert.

Die Investitionen erhöhten sich auf 1,9 Milliarden Euro und konnten damit wie schon in den Vorjahren vollständig aus dem Cashflow finanziert werden. Dieser nahm um 7,6 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zu. Zum Jahresende überstiegen die flüssigen Mittel die Finanzverbindlichkeiten um 101 Millionen Euro (Vorjahr 143 Millionen Euro).
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Der vollständige Konzernbericht für das Geschäftsjahr 2006 ist im Internet unter www.lufthansa-financials.de veröffentlicht.

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