HP ermöglicht dem Bundesarchiv die dauerhafte Sicherung elektronischer Akten


19 Mrz 2008 [08:39h]     Bookmark and Share


HP ermöglicht dem Bundesarchiv die dauerhafte Sicherung elektronischer Akten

HP ermöglicht dem Bundesarchiv die dauerhafte Sicherung elektronischer Akten


Das Bundesarchiv hat sich bei der Realisierung des „Digitalen Archivs“ für HP als Lösungspartner entschieden. Aufgabe dieses Archivsystems für die Bundesbehörde mit Hauptsitz in Koblenz wird es sein, elektronisch gespeicherte Akten und weitere Bestände archivtauglich aufzubereiten und deren dauerhafte Aufbewahrung und Nutzung sicher zu stellen.

Mit dem Aufbau des Digitalen Archivs sorgt das Bundesarchiv dafür, dass es seinen gesetzlichen Auftrag auch in der digitalen Welt der modernen Informationsgesellschaft erfüllen kann.

HP erstellt hierfür die komplette Architektur für die digitale Langzeitarchivierung, bestehend aus der Workflow- und der Archivkomponente. Als Hardware-Basis kommen HP Blade Server sowie die Speichersysteme HP StorageWorks Enterprise Virtual Array (EVA) 6100 und die HP Tape Library EML103e zum Einsatz. Weiterhin sind die Softwareprodukte PRODEA und DOXiS der Firma SER Bestandteil der Lösung.

Den Zuschlag erhielt HP aufgrund des überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnisses. Das Projekt startete im Februar 2008, die erste Ausbaustufe des „Digitalen Archivs“ wird bis Oktober 2008 fertig gestellt sein.

 

Zukunftssicher dank OAIS

Die gesetzliche Verpflichtung, gemäß dem Bundesarchivgesetz das Archivgut des Bundes dauerhaft zu sichern, bedingt besondere Vorgaben an ein Archivsystem. Entsprechend umfangreich waren die Vorgaben von Seiten des Bundesarchivs für das „Digitale Archiv“: So gilt es, für das System eine Workflow- und Übernahmekomponente zu entwickeln, die es ermöglicht, heterogene Daten aus verschiedenen Behördensystemen zu übernehmen, archivtauglich aufzubereiten und sie an die Archivierungslösung zu übergeben. Zudem müssen sich die archivierten Daten sicher speichern und langfristig nutzen lassen. Um die Skalierbarkeit und Flexibilität zu gewährleisten, soll das System modular aufgebaut sein. Außerdem möchte das Bundesarchiv seine Daten in offenen, verbreiteten Formaten ohne Hard- und Software-Komprimierung speichern. Eine weitere Zielvorgabe ist die Ausrichtung der Archivierungsprozesse am OAIS (Open Archival Information System)-Standard.

Die Umsetzung dieser Vorgaben durch HP auf Basis des OAIS-Referenzmodells stellt eine langfristige Nutzung sicher, die weitgehend unabhängig von Änderungen in der jeweils aktuellen Hard- und Software-Landschaft ist.

OAIS ist nach ISO 14721:2003 standardisiert und empfiehlt den Einsatz offener Schnittstellen und exakt dokumentierter Formate. Die Dokumentation „Reference Model for an Open Archival Information System (OAIS)“ ist online abrufbar unter http://public.ccsds.org/publications/archive/650x0b1.pdf  .

 

Über das Bundesarchiv

Das Bundesarchiv ist eine moderne Dienstleistungseinrichtung für Öffentlichkeit, Forschung und Verwaltung. Es sichert die zivile und militärische Überlieferung staatlicher Stellen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik, des Deutschen Reiches (1867/71-1945) und des Deutschen Bundes (1815-1866), sofern ihr bleibender Wert für die Erforschung der deutschen Geschichte, für die Sicherung von Bürgerrechten oder als Informationen für Gesetzgebung, Verwaltung oder Rechtsprechung zukommt.

Weitere Informationen zum Bundesarchiv finden scih unter http://www.bundesarchiv.de/ .

 

Über HP

HP vereinfacht den Umgang seiner Kunden mit Technologien – von Privatkunden bis hin zu den größten Unternehmen. Mit einem Angebot, das die Bereiche Drucken, Personal Computing, Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst, gehört HP zu den weltweit größten IT-Unternehmen und erzielte in den letzten vier Quartalen (01.02.2007 – 31.01.2008) einen Umsatz von 107,7 Milliarden US-Dollar.









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