HP bietet integrierte Lösungen für Fraud- und Credit-Management


24 Mai 2007 [09:58h]     Bookmark and Share



HP stellt neue Lösungen für Telekommunikationsdienstleister vor. Diese unterstützen sie dabei, Risiken zu minimieren und das Einziehen ihrer Rechnungen und damit ihre Einkünfte sicherzustellen. Mit HP Credit Management System 1.0 (HP CMS) können die Telco-Anbieter bei der Vergabe von Kundenkrediten das Risiko einschätzen sowie Risikofälle evaluieren und verwalten.

Außerdem liefert HP eine neue Version des HP Fraud Management System (HP FMS 10.0) mit wesentlichen Erweiterungen aus. HP CMS und FMS laufen auf HP Integrity und HP PA-RISC-Servern unter HP-UX sowie auf Servern mit AMD-Prozessoren unter Red Hat Linux. Zudem unterstützen die Lösungen Oracle 10g-Datenbanken, SPSS Clementine V10 sowie Business Objects XI. Beide Lösungen sind ab sofort verfügbar. Ergänzend bietet HP Consulting Services für die Evaluierung und Planung, das Design, die Inbetriebnahme und den Support von Fraud- und Kreditmanagement-Lösungen. Das Services-Angebot umfasst außerdem Schulungen.

Der Verlust, den Service Provider durch Betrugsfälle erleiden, lässt sich nur schwer bemessen. Denn die meisten Fälle werden nicht entdeckt oder nicht in Statistiken erfasst. Jedoch schätzen Marktbeobachter wie die Communications Fraud Control Association im März 2007, dass weltweit jährlich Verluste in einer Größenordnung zwischen 45 und 60 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen sind.

Dem Kunden auf den Zahn gefühlt: HP Credit Management System

HP CMS 1.0 ist die Antwort auf die Anforderungen von Service Providern nach einem effizienten und wirklich konvergenten Ansatz für das Kunden-Profiling, die Beurteilung der Kreditwürdigkeit sowie für das Kredit-Management. Ähnlich wie HP Fraud Management System deckt diese Lösung alle Dienste von Telekommunikationsanbietern ab. Dazu zählen Dienste von Mobilfunk- und Festnetzanbietern ebenso wie IPTV, VoIP und andere Content-basierte Angebote. Die Funktionen und Vorteile im Überblick:
•  Kontinuierliche Ermittlung und Bewertung, wie Kunden die abonnierten Dienste nutzen sowie das Auslösen von Alarmmeldungen.
•  Zu den Funktionen für das Kredit-Management zählt die dynamische Kreditlimit-Prüfung, die Klassifizierung der Kunden je nach Kreditwürdigkeit sowie das Management von Zahlungsrückständen inklusive der Benachrichtigung über ausstehende Zahlungen.
•  Die Beurteilung der Kreditwürdigkeit auf Basis demographischer Informationen und der Art und Weise, wie Dienste in Anspruch genommen werden. Bei Bedarf ist auch die Bewertung des Kreditrisikos auf Basis anderer Quellen möglich, zum Beispiel von internen Systemen oder externen Unternehmen, die die Kreditwürdigkeit von Kunden prüfen.

Betrügern keine Chance: HP Fraud Management System

HP FMS 10.0 basiert auf einer offenen Architektur, ist skalierbar und extrem zuverlässig. Mit der Lösung können Telekommunikationsanbieter schnell und flexibel betrügerische Machenschaften identifizieren, nachverfolgen und entsprechend darauf reagieren. Die Lösung lässt sich für eine Vielzahl von Services einsetzen – sowohl für Sprach- als auch für Datendienste im Mobil- und Festnetz.

Die Funktionen und Vorteile im Überblick:
•  User-definierte Key Risk-Indikatoren (KRI) sorgen für mehr Präzision beim Auffinden von Betrugsfällen. Möglich machen dies Funktionen, die beim Überschreiten von Schwellenwerten eine Alarmmeldung auslösen und erweiterte Pattern.
•  Erweitertes Case-Management mit verbesserten Funktionen für die Eskalation, für Benachrichtigungen und das Management sowie – auf Basis von Business Objects XI – das Reporting.
•  Optimierte Sicherheits- und Audit-Funktionalitäten, die vor internen Fehlern schützen und falsche Eingaben verhindern.

HP Fraud Management System ist bereits weltweit bei mehr als 80 Anbietern im Einsatz und unterstützt diese dabei, die Einnahmen aus den Verträgen mit über 300 Millionen Abonnenten sicherzustellen

Aller guten Dinge sind drei: HP Enterprise Risk Management

HP Credit Management System und HP Fraud Management System sind Bestandteil der HP Enterprise Risk Management (HP ERM) Suite. Eine enge Integration der beiden Lösungen trägt dem häufig existierenden Zusammenhang zwischen Betrug und Forderungsausfällen Rechnung. Je nach Bedarf lassen sich die beiden Lösungen allerdings auch separat einsetzen.

Dritter Bestandteil der HP ERM Suite ist HP Revenue Analyzer. Diese Software unterstützt Provider dabei, ihre Einnahmen sicherzustellen (Revenue Assurance. Die Kombination aller drei ERM-Komponenten ermöglicht so eine ganzheitliche Sicht auf den Kunden.

Wie alle anderen HP ERM-Lösungen nutzen HP CMS und FMS für die Datenzufuhr den HP Internet Usage Manager (HP IUM). Diese Ebene bereitet Rohdaten so auf, dass sie sich entsprechend analysieren lassen. Auch Informationen von neu angebotenen Diensten können so einfach übernommen werden. HP ERM kann außerdem Daten aus einem existierenden Mediation-System verarbeiten.

Weitere Informationen über HP ERM, FMS und CMS finden sich unter: www.hp.com/go/revenueassurance.

Über HP

HP vereinfacht den Umgang seiner Kunden mit Technologien – von Privatkunden bis hin zu den größten Unternehmen. Mit einem Angebot, das die Bereiche Drucken, Personal Computing, Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst, gehört HP zu den weltweit größten IT-Unternehmen und erzielte in den letzten vier Quartalen (01.05.2006 – 30.04.2007) einen Umsatz von 97,1 Milliarden US-Dollar.


Adresse
Hewlett-Packard GmbH
Herrenberger Str. 140
71034 Böblingen / Germany
www.hp.com/de







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