DEG investiert in türkischen Mobilfunkmarkt


14 Mai 2007 [08:35h]     Bookmark and Share



Der drittgrößte Mobilfunkbetreiber der Türkei, Avea Iletisim Hizmetleri A.S. (Avea), hat Finanzierungen in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar erhalten.

Davon stellt die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH zusammen mit drei weiteren Entwicklungsfinanzierern, der niederländischen FMO, der französischen Proparco und der Black Sea Trade and Development Bank, eine Tranche in Höhe von 78 Mio. Euro bereit. Die DEG fungiert als Koordinator dieser Tranche und übernimmt selbst 20 Mio. Euro. Die Koordinatoren der gesamten Finanzierung, die unter anderem in neue Investitionen, die Deckung des Bedarfs an Betriebskapital sowie die Umstrukturierung bestehender Darlehen fließen wird, sind die International Finance Corporation – IFC und die ABN AMRO.

Das Unternehmen Avea, das durch Fusion der Mobilfunkbetreiber Aria und Aycell entstanden ist, wird die bereitgestellten Finanzierungen unter anderem für die Integration, den Ausbau und die Wartung des zusammengeführten GSM-Netzwerks einsetzen. Die Projektfinanzierung wird es Avea erleichtern, als starker Anbieter den Wettbewerb zu fördern, sein wettbewerbsfähiges privates Mobilfunknetz auszubauen und mit einem breiteren Angebot zu einer besseren und kostengünstigeren Versorgung der türkischen Bevölkerung beizutragen. In den kommenden neun Jahren wird Avea zudem erhebliche Staatseinnahmen hervorbringen.

Da es in der Türkei nach wie vor schwierig ist, langfristige Finanzierungen zu erhalten, kommt Entwicklungsfinanzierern wie der DEG eine wichtige Rolle zu. Die DEG, ein Unternehmen der KfW Bankengruppe, hat im letzten Jahr rund 110 Mio. Euro in der Türkei investiert. Zur weiteren Verstärkung des Engagements vor Ort ist eine Repräsentanz in Istanbul geplant.


Adresse
Anja Strautz
Stellv. Pressesprecherin

DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft
Strategie und Kommunikation
Belvederestraße 40
50933 Köln







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