Elektronische Gesundheitskarte: Siemens nutzt einzigartige Sicherheitstechnologie von secunet für seinen Konnektor


19 Apr 2007 [08:01h]     Bookmark and Share


Elektronische Gesundheitskarte: Siemens nutzt einzigartige Sicherheitstechnologie von secunet für seinen Konnektor

Elektronische Gesundheitskarte: Siemens nutzt einzigartige Sicherheitstechnologie von secunet für seinen Konnektor


Siemens Medical Solutions (Med) wird den secunet Netzkonnektor als Komponente seines CardOS HealthCare Connector im Rahmen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland einsetzen. Einen entsprechenden Lizenzvertrag hat das Unternehmen mit der secunet Security Networks AG geschlossen, dem führenden Anbieter auf dem Gebiet der sicheren Kommunikation über Internet.

Der Netzkonnektor basiert auf der im Auftrag der Bundesregierung entwickelten SINA-Technologie (Sichere Inter-Netzwerk Architektur) zur Verarbeitung von hoch schützenswerten Informationen. Damit verwendet Siemens für seine Telematiklösung die sicherste Technologie, die derzeit in Deutschland zur Verfügung steht.

Der Konnektor ist das zertifizierte Bindeglied zwischen der IT-Infrastruktur der Ärzte und Apotheker einerseits sowie der bundesweiten Telematikinfrastruktur andererseits. Das Gesamtsystem „Konnektor“ besteht in der Regel aus zwei Komponenten: dem Anwendungskonnektor, der etwa die Kartenterminals einer Praxis oder Klinik verwaltet, sowie dem Netzkonnektor. Dieser übernimmt und überwacht den kompletten Datenaustausch mit der Telematikinfrastruktur. Dazu zählen auch umfangreiche Sicherheitsfunktionen wie etwa eine Firewall. Die VPN (Virtual Private Network)-Funktionalität des secunet Netzkonnektors beruht dabei auf den Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auf die vom BSI entwickelte Hochsicherheitstechnologie SINA vertrauen auch die Bundesregierung und zahlreiche andere staatliche Stellen in Deutschland. Damit können sich Ärzte und Apotheker darauf verlassen, dass ihre IT-Infrastruktur durch den CardOS HealthCare Connector umfassend vor Angriffen aus dem Internet geschützt ist.

Siemens Medical Solutions ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für Diagnose und Therapie, über die Molekularmedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Jüngste Akquisitionen auf dem Gebiet der Labordiagnostik (In-Vitro) – wie die Diagnostic Products Corporation und Bayer Diagnostics – ebnen den Weg dazu, weltweit erstes integriertes Diagnostik-Unternehmen zu werden. Mithilfe all dieser Lösungen ermöglicht Siemens Medical Solutions seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken, Praxen sowie im Rahmen einer integrierten Gesundheitsversorgung und führen zu mehr Effizienz. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit mehr als 41.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2006 (30. September) erzielte Siemens Medical Solutions einen Umsatz von 8,23 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 9,33 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,06 Mrd. €. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/medical
Das Angebot für IT-Sicherheit umfasst Produkte für Lösungen, die Vertraulichkeit, Integrität, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von Daten und Informationen sicherstellen: Smarcard-basierte Sicherheitslösungen, Identity und Access Management sowie Netz- und Systemsicherheit.


Adresse
Siemens AG
Holger Reim
Postfach 3260
91050 Erlangen
Tel: +49-9131 84-3473
Fax: -3047







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