71 Prozent der Eltern sparen für die Bildung der Kinder


30 Mrz 2007 [11:45h]     Bookmark and Share



Dafür auch Bereitschaft zum Konsumverzicht – Umfrage der Dresdner Bank

Die große Mehrheit der Eltern in Deutschland legt Geld zurück, um ihren Kindern später eine bessere Ausbildung zu ermöglichen. Über 50 Prozent wären sogar bereit, noch stärker privat in die Qualifizierung ihrer Sprösslinge zu investieren. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Dresdner Bank, durchgeführt von der Forschungsgruppe Wahlen unter 1.235 Deutschen, darunter 362 Eltern. Sehr viele Eltern akzeptieren der Umfrage zufolge, dass sie für eine bessere Ausbildung der Kinder selbst auf Konsumwünsche verzichten müssten.

Bei der im März für die Dresdner Bank durchgeführten Befragung sagten 71,1 Prozent der Eltern mit Kindern unter 18 Jahren, dass sie bereits für die Ausbildung ihres Nachwuchses ansparen. Eltern, die als Selbstständige tätig sind, sehen sich als besonders eifrige Bildungs­sparer (88 Prozent). Ansonsten zeigen die Ergebnisse im Wesentlichen eine große Übereinstimmung über Alters-, Partei- und Konfessions­grenzen hinweg. Stärkere Unterschiede gibt es jedoch zwischen Ost und West: In den neuen Ländern sorgen nur 58,6 Prozent der Eltern finanziell für die Bildung vor, im Westen 73,5 Prozent.

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„In Sachen Karriere haben künftig diejenigen einen Vorteil, deren Eltern früh Kapital ansparen”, erklärt Oliver Klink von der Dresdner Bank. Bei Eltern, die dies erkannt haben und entsprechend handeln, ist das regelmäßige Sparen am verbreitetsten: 50 Prozent der Bildungssparer legen regelmäßig etwas auf die hohe Kante, 36,1 Prozent tun dies gelegentlich, 20,8 Prozent haben für ihre Kinder eine Ausbildungs­versicherung abgeschlossen. Nur 3,3 Prozent legen das Kindergeld an, obwohl als Faustregel gilt: Wer über die ganze Schulzeit das Kindergeld in einen Wertpapierfonds investiert, hat die Kosten für ein Erststudium gedeckt.

Angesichts steigender Kosten für die Bildung – ein komplettes Studium kostet derzeit zwischen 39.000 und 64.000 Euro – sind 52,3 Prozent der befragten Eltern bereit, künftig noch stärker privat für Schule, Universität & Co. in die Tasche zu greifen. 26,2 Prozent sind nicht dazu bereit, und 19,2 Prozent fehlen nach eigenen Angaben die finanziellen Mittel. Um den eigenen Kindern einen besseren Start ins Berufsleben durch erstklassige Bildung zu ermöglichen, sind 80,6 Prozent der befragten Eltern bereit, auf eigene Konsumwünsche zu verzichten.


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