HP Studie analysiert Service-Bedarf der SMBs


29 Mrz 2007 [11:39h]     Bookmark and Share



Kleine und mittelständische Unternehmen blicken optimistischer in die Zukunft als noch vor zwei Jahren.

Das ergab eine von HP in Auftrag gegebene Studie der Benchmark Research Ldt. unter je 100 kleinen und mittelständischen Unternehmen (Small and Medium Businesses, SMBs) in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Polen und Großbritannien. 88 Prozent der SMBs beurteilten ihre Geschäftsaussichten für die kommenden zwölf Monate als äußerst positiv: 55 Prozent waren „optimistisch“, 33 Prozent sogar „sehr optimistisch“. In der Vergleichsstudie von 2005 waren es nur 21 Prozent der Befragten. Während bei der Umfrage 2007 in Deutschland mit 34 Prozent sogar mehr Teilnehmer als im europäischen Durchschnitt ihre Geschäftsaussichten sehr positiv bewerten, beurteilen die befragten Italiener die Zukunft weniger optimistisch als die europäischen Kollegen. Nur 10 Prozent wagen eine sehr optimistische Einschätzung. Die Studie fand außerdem heraus, dass kleine und mittelständische Unternehmen in Sachen IT in ihren Geschäftsbeziehungen verstärkt auf Serviceleistungen und maßgeschneiderte Angebote setzen. Im Vergleich zu 2005 attestierten viele Unternehmen den Herstellern mehr Flexibilität im Umgang mit ihren speziellen Anforderungen.

SMBs erwarten maßgeschneiderte Angebote
Produkte und Lösungen nach Maß – das wünschen sich 91 Prozent aller Befragten und geben an, den Hersteller wechseln zu wollen, wenn sie dadurch Angebote erhalten, die stärker auf ihre Geschäftsanforderungen zugeschnitten sind. Besonders für deutsche Unternehmen sind maßgeschneiderte Lösungen entscheidend: In der Umfrage erheben 53 Prozent solche Angebote zum wichtigsten Auswahlkriterium bei ihrer Kaufentscheidung. Der Durchschnitt aller sechs beteiligten Länder liegt hier mit 39 Prozent zwar signifikant niedriger als in Deutschland, ist binnen zweier Jahre jedoch um 15 Prozent deutlich angestiegen. Im Gegenzug spielt der Preis jetzt eine deutlich geringere Rolle als noch vor zwei Jahren. Die Aufgabe der Hersteller ist stärker denn je, Produkte und Serviceleistungen anzubieten, die die speziellen Anforderungen im SMB-Markt berücksichtigen. Sie spielen nämlich in der Geschäftsentwicklung eine besondere Rolle: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer (57 Prozent) ist der Meinung, von ihren IT-Anbietern wertvolle Unterstützung bei der Ausweitung ihres eigenen Geschäfts zu erhalten. Vor allem die italienischen Unternehmen sind mit 84 Prozent der Meinung, dass mehr individuell passende Lösungen auf Seiten der Hersteller ihren Unternehmenserfolg steigern würden.

Beratung ist „in“
Zum maßgeschneiderten Angebot zählen nicht nur Produkte, sondern auch Beratungsleistungen. Den befragten Unternehmen ist es äußerst wichtig, bei der Auswahl der richtigen Produkte unterstützt zu werden. 71 Prozent aller Unternehmen machen davon die Wahl ihres Herstellers „definitiv“ und „wahrscheinlich“ abhängig. 66 Prozent der Befragten bescheinigen ihren IT-Anbietern auch, sehr aktiv bei der Entwicklung neuer Ideen und kundenbezogener Lösungen zu sein – drei Prozent mehr als noch 2005. Am aktivsten sind die Anbieter aus Sicht der Unternehmen in Italien und Spanien. 84 Prozent der italienischen und 72 Prozent der spanischen Unternehmen erhielten von ihren Anbietern kontinuierlich Impulse.

Sicherheitsbewusstsein steigt
Beratung ist ein wichtiger Baustein, wenn es darum geht, eine langfristige IT-Strategie zu entwickeln. Kleine und mittelständische Unternehmen sind hier oft überfordert. 43 Prozent der Umfrage-Teilnehmer haben nach wie vor keine langfristige Strategie implementiert. Damit hat sich im Vergleich zu 2005 (47 Prozent) kaum etwas geändert. Die deutschen Unternehmen sind im europäischen Vergleich sehr gut aufgestellt. Hier verfügen 67 Prozent der Befragten laut Umfrage über eine solche Strategie für die kommenden zwei bis fünf Jahre.

Allerdings haben die zunehmenden Sicherheitsbedrohungen viele Unternehmen veranlasst, das Thema Sicherheit weiter oben auf der Prioritätenliste zu platzieren. Eine Sicherheitsstrategie mit entsprechenden Maßnahmen, die vor Datenverlust oder Hackerangriffen schützen, wird von 78 Prozent der befragten Unternehmen geplant oder bereits umgesetzt – 2005 waren es nur 75 Prozent. Während ein solcher Prozess bei 22 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in den sechs Ländern der Umfrage noch fehlt, ist Deutschland, was die Sicherheit betrifft, absoluter Spitzenreiter. 90 Prozent aller befragten Unternehmen haben Sicherheitsmaßnahmen installiert oder planen sie gerade. Zum Vergleich: Spanien und Großbritannien kommen hierbei nur auf Werte von jeweils 65 Prozent.

Mit Beratung und maßgeschneiderten Angeboten zum Erfolg
Die HP Studie liefert wichtige Einblicke, wie kleine und mittelständische Unternehmen ihre Beziehungen zu IT-Herstellern und -Anbietern sehen. Die Ergebnisse bestärken HP in seiner Strategie, auf eine langfristige Partnerschaft zu bauen und maßgeschneiderte Angebote in Zusammenarbeit mit seinen Fachhandelspartnern zu entwickeln. Das beinhaltet umfangreichen Service und Support, flexible Leasing-Vereinbarungen sowie Lösungen, die an den spezifischen Bedürfnissen der kleinen und mittelständischen Unternehmen orientiert sind.

Über HP
HP vereinfacht den Umgang seiner Kunden mit Technologien – von Privatkunden bis hin zu den größten Unternehmen. Mit einem Angebot, das die Bereiche Drucken, Personal Computing, Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst, gehört HP zu den weltweit größten IT-Unternehmen und erzielte in den letzten vier Quartalen (01.02.2006 – 31.01.2007) einen Umsatz von 94,1 Milliarden US-Dollar.

Weitere Informationen zum Unternehmen (NYSE, Nasdaq: HPQ) und zu den Produkten finden Sie unter www.hp.com/de.

Presseinformationen und Bildmaterial finden sich in chronologischer und thematischer Reihenfolge unter www.hp.com/de/presse.


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