Düsseldorf – Medienbranche im Umbruch


20 Mrz 2007 [09:45h]     Bookmark and Share



IBM Institute for Business Value analysiert in der Studie „Navigating the Media Divide“ veränderte Rahmenbedingungen und neue Geschäftsmodelle in der Medienbranche

Die Welten der traditionellen und neuen Medien stoßen immer stärker aufeinander und dieser Konflikt wird sich weiter zuspitzen: YouTube und MySpace.com sind Ausdruck dieses zunehmenden “Media Divide”, der die Spannungen zwischen den klassischen Medienunternehmen und einer vollkommen neuen Generation von Inhalteanbietern weiter verstärkt. Auf der Grundlage von zahlreichen Interviews mit Leitern von Medienunternehmen und einer Analyse der Einflussfaktoren auf die zukünftige Entwicklung der Branche gibt die Studie „Navigating the Media Divide: Innovating and enabling New Business Models“ Empfehlungen, wie die aktuellen Herausforderungen in der neuen Medienwelt bewältigt werden können.

“Wir wechseln nicht von schwarz-weiß zu Farbe – von einem stabilen Zustand in einen anderen” sagt Niko Waesche, Leiter des Bereichs Medien bei der IBM Unternehmensberatung Global Business Services in Deutschland.”Wir wechseln vielmehr von einer Ära der Stabilität in eine Ära der kontinuierlichen Veränderungen”. Die neuen Herausforderungen entstehen durch schnelle Entwicklung entlang zweier Dimensionen: Einerseits die zunehmende Aktivität der vormals zur Passivität verurteilen Konsumenten in Form von nutzer-generiertem Content und andererseits die wachsende Zahl „offener“ Distributionskanäle und -plattformen, über die verschiedenste Inhalte zu beliebigen Zeiten konsumiert werden können. Die Fakten sprechen für sich: Während die täglichen Besucherzahlen von MySpace.com die 50 Millionen Marke überschritten haben, werden auf YouTube jeden Tag weltweit sogar 100 Millionen Videos heruntergeladen. Der Umsatz mit neuen Medien erreichte im vergangenen Jahr 55 Milliarden Dollar und wird laut Studie in den nächsten Jahren vier Mal schneller wachsen als der Umsatz bei den klassischen Medienunternehmen.

:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:
Werbung:

Sprachen.de– Qualitäts-Sprachkurse weltweit buchen
:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:.:

Auf diese Entwicklungen und das geänderte Verhalten vor allem junger Medienkonsumenten muss die klassische Medienindustrie passende Antworten finden: Mit neuen Geschäftsmodellen und kreativen Ideen, um auch in den klassischen Medien spannende Erlebniswelten zu erzeugen. Auf der Grundlage von zahlreichen Interviews mit Leitern von Medienunternehmen und einer Analyse der Einflussfaktoren auf die zukünftige Entwicklung der Industrie gibt die Studie zehn Empfehlungen in drei unterschiedlichen Bereichen, was getan werden kann, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen.

Die Empfehlungen werden gegeben zu den Themen:

  • Innovationen für den Konsumenten
  • Innovationen auf der Grundlage neuer Geschäftsmodelle
  • Flexible Geschäfts-Infrastrukturen

“Das Thema Inhalte war der Schlüsselbegriff, wenn es um die Zukunft der Medien ging”, sagt Andreas Neus, Mitautor der Studie und beim IBM Institute for Business Value Leiter der Media & Entertainment Industrie in Europa. “Doch diese Maxime gilt so nicht mehr. Im Zeitalter von Web 2.0 geht es immer mehr darum, Menschen statt Computer miteinander zu vebinden. Deshalb reicht es auch nicht mehr aus, nur möglichst spannende Inhalte als statische “Konserven” anzubieten, sondern es müssen dynamische Erlebniswelten geschaffen werden, die sich jenseits der traditionellen Produktion und Verbreitung von Inhalten bewegen. Hierbei wird die sinnvolle Integration aktiver Communities in die Wertschöpfungskette ein zentraler Erfolgsfaktor sein.“

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter:
ibm.com
/services/us/index.wss/ibvstudy/gbs/a1026258

Weitere Informationen für Journalisten:
Dagmar Domke
IBM Deutschland GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
IBM Global Business Services
Karl-Arnold-Platz 1a
40476 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)211 476-1913
Mobil: +49 (0)170-480 8228
E-Mail: dagmar.domke@de.ibm.com









  • Palma.guide