München – Unternehmensziele bestimmen die IT-Strategie


20 Mrz 2007 [09:30h]     Bookmark and Share



SOA: Audi führt Geschäftsprozesse und IT auf Basis von IBM WebSphere zusammen

Die AUDI AG realisiert ihre Serviceorientierte Architektur mit einem auf IBM WebSphere basierenden Enterprise Service Bus. Damit folgt das Unternehmen einer Empfehlung, die zusammen mit den strategischen Partnern IBM und SAP erarbeitet wurde. Ziel des SOA-Konzepts von Audi ist es, Geschäftsprozesse besser durch die IT zu unterstützen und auf diesem Weg das in der Strategie 2015 anvisierte Wachstum zu erreichen. Der Status Quo: Die ersten Geschäftsprozesse arbeiten bereits durchgängig auf Basis der neuen Architekturkomponenten. In Zukunft soll dann auch das Business Process Management mit Hilfe des IBM WebSphere Process Manager gelöst werden.

Die AUDI AG hat sich im Rahmen der Strategie 2015 hohe Wachstumsziele gesteckt: Insgesamt soll die Produktion von derzeit rund 900.000 Fahrzeugen (2006) auf über 1,4 Millionen anwachsen. Um dieses starke Wachstum zu unterstützen, hat sich Audi zu einem Einstieg in die SOA-Welt entschieden

„Die Unternehmensziele bestimmen die IT-Strategie – in unserem Fall heißt das, dass die IT so aufgestellt wird, dass sie die hohe Geschwindigkeit, mit der das Wachstum erfolgt, unterstützt und von Anfang an hohe Qualität bietet“, so Armin Büttner, Chief Technology Officer, AUDI AG. „Wir haben uns daher für eine SOA entschieden, da dieses „Baumuster“ geschäftsgetrieben ist.“

Innovatives SOA-Konzept maßgebend für gesamten Konzern
Die IT des Konzerns ist gekennzeichnet durch gewachsene, heterogene Applikationslandschaften. Diese bestehen einerseits aus Standard-applikationen wie beispielsweise IDS Scheer für die Geschäfts-prozessmodellierung oder IBM-, SAP- und Microsoft-Anwendungen, andererseits aus vielen individuellen Lösungen. Die Technologie-Roadmap des Unternehmens sieht vor, alle diese Elemente im Rahmen einer Enterprise Architecture zusammenzuführen. Vor diesem Hintergrund fiel die strategische Entscheidung für eine Plattform, die zukünftig in den Bereichen Enterprise Application Integration, Business Process Management, und Entwicklung eingesetzt wird.

Dabei folgte Audi den Empfehlungen der strategischen Partner IBM und SAP. Entscheidungskriterien waren vor allem die Integrationsfähigkeit in die vorhandene heterogene Umgebung, das Design unter SOA-Gesichtspunkten, die bestmögliche Total-Cost-of-Ownership (TCO) sowie die Möglichkeit einer langfristigen strategischen Planung. Die hier entstehende Struktur ist zugleich maßgebend für die IT-Architektur des gesamten VW-Konzerns.

„Aus der Perspektive der Softwarehersteller ist natürlich eine durchgängige Lösung mit den eigenen Produkten die Ideallösung. Die Realität bei Audi sieht aber so aus, dass hier mehrere Produkte von unterschiedlichen Herstellern im Einsatz sind. Die entscheidende Frage ist, wie diese optimal zusammenarbeiten können“, so Büttner weiter.

Geschäftsprozesse im SOA-Konzept widergespiegelt
Dementsprechend entschied sich Audi auch bei der Integrationsplattform für einen Enterprise Service Bus auf Basis von IBM WebSphere Software. Wie dieses Konzept bereits jetzt zur Unterstützung der Geschäftsprozesse und damit der Strategie 2015 beiträgt, zeigt das Beispiel des internen Kundenauftragsprozesses: Bis vor kurzem wurde das zentrale SAP CRM-System von den unterschiedlichen Länderniederlassungen über verschiedene Systeme mit Kunden- und Produktdaten gespeist, die entweder in den Systemen vor Ort oder im CRM-System homogenisiert wurden. Die Anpassung des Systems an diese unterschiedlichen Formate führte zu zunehmender Modifizierung des ursprünglichen Standardsystems, was wiederum einen erhöhten Anpassungsaufwand bei Release-Upgrades mit sich brachte.

In der neuen Architektur dient der IBM WebSphere ESB heute als integrale Drehscheibe zwischen den Systemen, was zum einen das SAP CRM-System entlastet und leichter handhabbar macht, zugleich aber den Anschluss neuer Ländersysteme sehr schnell ermöglicht. Vor allem Letzteres ist eine wichtige Voraussetzung für das Erreichen der Wachstumsziele des Unternehmens.

Darüber hinaus entschied sich Audi auch im Bereich Business Process Management für Lösungen von IBM. So wird das BPM zukünftig konzernweit mit der Standard-Plattform IBM Business Process Manager bewältigt. Dies und alle anderen Architekturvorgaben sind in einem „Book of Standards“ genau erfasst. Darin sind sämtliche IT-Standards sowie Lifecycle-Reports der Produkte – von der Hardware über die Middleware bis hin zu kompletten Lösungen – dokumentiert.

„Um in einem wettbewerbsintensiven Markt wie der Automobilbranche innovationsfähig zu bleiben, müssen die komplexen IT-Komponenten nahtlos ineinander greifen. Dabei muss die Konvergenz zwischen Geschäftsprozess und IT gewährleistet sein“, so Michael Weigelt, Direktor WebSphere Software, IBM Deutschland. „Die IBM Technologie unterstützt die verschiedenen Prozesse, da wir seit jeher sehr stark auf offene Standards und die Integration unterschiedlicher Lösungen verschiedener Hersteller setzen.“

Audi – sportlich, hochwertig, progressiv
Die AUDI AG ist ein weltweit operierender Entwickler und Produzent hochwertiger und technisch innovativer Automobile. Im Jahr 2006 erwirtschaftete die sportlich ausgerichtete Marke des VW-Konzerns einen Rekordumsatz von mehr als 31 Mrd. Euro und lieferte über rund 900.000 Fahrzeuge an Kunden aus. Damit ist Audi die Premiummarke, die weltweit am stärksten wächst.

IBM Software
Die IBM Software Group zählt zu den größten Software-Häusern der Welt. Seit ihrer Gründung 1995 richtet sich die IBM Software Group konsequent auf offene Middleware-Konzepte und Lösungen aus. IBM Software ist Grundlage für eine on demand Betriebsumgebung für alle Industrien, die durch Integration, offene Standards, Virtualisierung und Automatisierung gekennzeichnet ist. Dazu gehört eine breite Palette an Produkten und Lösungen sowie eine integrierte Software Engineering-Umgebung für die neue Ära des e-business on demand auf allen Computer-Plattformen. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ibm.com/de/software.

Audi
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Briefanschrift: AUDI AG,
85045 Ingolstadt
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