Microsoft Umfrage zur IT-Nutzung kleiner Unternehmen


09 Mrz 2007 [08:01h]     Bookmark and Share



Viele kleine Unternehmen steigern ihren Erfolg mit einer eigenen Internet-Domain

Die Internet-Präsenz mit einer eigenen Website ist für die meisten Unternehmen mittlerweile Standard. Der Domainname, sprich die Adresse der Website im Internet, ist dabei ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Denn gute und leicht einprägsame Namen können für Aufmerksamkeit und damit für mehr Umsatz sorgen. Das haben auch viele Kleinunternehmen erkannt. Rund 69 Prozent der Firmen besitzen eine eigene Domain, mit der sie sich im Internet präsentieren. 97 Prozent dieser Unternehmen sind mit ihrem Domainnamen sehr zufrieden, der in den meisten Fällen (89 Prozent) mit dem Kürzel „.de“ endet. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Microsoft Deutschland beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene Umfrage. Die Ergebnisse der Studie können unter der Adresse www.kleineUnternehmen.de/trendbarometer abgerufen werden.

Eine Domain ist die Adresse einer Website und übersetzt eine IP-Adresse (IP = Internet Protocol), die aus Zahlen besteht und ein schwer merkbares Format hat, beispielsweise „207.46.232.182“. Da sich Menschen Namen weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen, vereinfachen Domainnamen das Surfen im Internet erheblich. Der Wert einer Domain ist auch maßgeblich von der Domainendung (z.B. de / .com / .net / .org /.eu etc.) abhängig. Domains tragen als „virtuelle Grundstücke“ wesentlich zum Erfolg einer Website bei.
Mittlerweile besitzen rund 69 Prozent der kleinen Unternehmen eine eigene Domain. 30 Prozent der Befragten erachten eine eigene Domain derzeit als nicht relevant oder sie planen gerade erst die Einrichtung eines Webauftritts. Im Finanzgewerbe beispielsweise läuft die Domain häufig über die Muttergesellschaft, ohne dass der einzelne Betrieb eine Möglichkeit hätte, separate Namenswünsche einbringen zu können. Nahezu alle befragten kleinen Unternehmen (97 Prozent) sind allerdings mit ihrem Domainnamen zufrieden. Die wenigen Ausnahmen stammen in erster Linie aus dem Finanzgewerbe (5 Prozent) und dem Dienstleistungssektor (3 Prozent). Die Unzufriedenheit ist laut TechConsult darauf zurückzuführen, dass spezielle Wünsche nicht berücksichtigt werden konnten, da einfache Domain-Namen bereits vergeben wurden. Oftmals wurde auch der Namensgebung selbst zu wenig Beachtung geschenkt – die Folgen tragen kleine Unternehmen über lange Zeit.
 
Eigene Domain wichtig für Kundenbindung
Die Mehrheit der kleinen Unternehmen hält eine eigene Domain für sehr wichtig (28 Prozent) bis wichtig (38 Prozent). Sie wollen im Internet schnell gefunden werden und empfinden es als positiv für das Firmenimage, sich über eine eigene Domain im Internet zu präsentieren. Eine wichtige Rolle spielt die eigene Webadresse vor allem im Dienstleistungssegment, da der erste Kontakt seitens der Kunden oft über das Internet läuft und die Website zur Kundenbindung dient. Weniger wichtig ist dies für die kleinen Finanzagenturen, da hier der Mutterkonzern meist über eine eigene Domäne verfügt.
Bei den Domainendungen hat „.de“ eindeutig die Nase vorn. 89 Prozent der befragten Unternehmen nutzen dieses Kürzel, „.com“ setzen vier Prozent ein. Im Branchenvergleich sind dies insbesondere kleine Dienstleistungsbetriebe. Gleiche Domänen mit beiden Endungen („.de“ oder „.com“) sind in kleinen Unternehmen sehr selten. Weniger beliebte Endungen sind .net, .org und .tv. Die neue Endung „.eu“ hat sich bislang bei kleinen Unternehmen noch nicht durchgesetzt. Nur 1 Prozent aller Befragten gab diese Endung als Teil seiner Firmenadresse an.
 
Die Umfrage wurde im Rahmen der Panelstudie „Microsoft Trendbarometer für kleine Unternehmen“ erhoben. Das Marktforschungsinstitut TechConsult untersucht darin die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen kleiner Unternehmen, Aspekte der Unternehmensführung sowie die Nutzung von Informationstechnologien in Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern. Die Panelstudie basiert auf 600 Interviews, die TechConsult quartalsweise mit Geschäftsführern kleiner Unternehmen und Organisationen führt. Dabei werden besonders die Branchen Industrie, Dienstleistungen, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Energie- und Wasserversorgung sowie Telekommunikation betrachtet.
 
Die Grafiken zu dieser Untersuchung finden Sie in Kürze in unserer Bilddatenbank unter der Rubrik „Kooperationen“:
http://www.microsoft.com/germany/presseservice/service/bilddatenbank/ergebnisse.mspx?id=_010900
 
 
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 44,3 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2006; 30. Juni). Die deutsche Niederlassung besteht seit 1983 und ist für Marketing und Vertrieb der Microsoft-Produkte in Deutschland zuständig. Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 30.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet mit den Forschungsschwerpunkten IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
Small and Midmarket Solutions & Partner Group
Im Hinblick auf die differenzierten Anforderungen an Unternehmenssoftware im KMU-Markt betreut die „Small and Midmarket Solutions & Partner Group“ mit einer speziell darauf ausgerichteten Organisation den Vertrieb an die kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Tochtergesellschaften von Großunternehmen.

Adresse
Microsoft Deutschland GmbH
Heiko Elmsheuser
Pressesprecher







  • Palma.guide