Erfolg für Siemens-Leittechnik in Tschechien


27 Feb 2007 [06:15h]     Bookmark and Share



Siemens Power Generation (PG) wird das Kohlekraftwerk in Tusimice, Tschechien, mit Elektro- und Leittechnik modernisieren. Gegen starke Konkurrenz konnte sich Siemens mit dem neuen Leittechniksystem SPPA-T3000 durchsetzen.

Auftraggeber ist der tschechische Energieversorger ČEZ, a. s., der zu den zehn größten Energiekonzernen Europas gehört. Nach der Modernisierung des Kraftwerks Patnow II in Polen ist dies bereits der zweite Auftrag, den Siemens für sein innovatives Leittechniksystem in Osteuropa verbuchen konnte. Der Auftragswert einschließlich der Elektrotechnik beläuft sich auf mehr als 100 Mio. EUR.

Das Braunkohlekraftwerk ETU II in Tusimice, ca. 100 Kilometer westlich von Prag, umfasst vier Blöcke mit jeweils 200 Megawatt (MW). Braunkohlekraftwerke stellen rund 70 Prozent der installierten Leistung von ČEZ. Tusimice ist das erste von insgesamt zwei Kraftwerken, die der Kunde im Zuge eines umfassenden Modernisierungsprogramms in den nächsten zehn Jahren auf den neuesten Stand der Technik bringen wird. Die neue Leittechnik spielt dabei eine wesentliche Rolle für die Verfügbarkeit und Lebensdauer der Anlage.

Ausschlaggebend für die Auftragserteilung an Siemens waren die überzeugende Leistung des Leittechniksystems, sowie die Minimierung der Schnittstellen zwischen E-und Leittechnik. „Siemens ist weltweit der einzige Anbieter, der die drei Schlüsselkompetenzen Kraftwerks-, Automatisierungs- und Informationstechnik unter einem Dach vereint. Durch die Integration der E-Technik erreichen wir für unsere Kunden weitere Nutzenvorteile. Mit SPPA-T3000 erhält ČEZ zudem das leistungsfähigste und zukunftssicherste System auf dem Weltmarkt“, sagte Karlheinz Springer, Leiter des Geschäftsgebiets Kraftwerksleittechnik, bei Siemens PG.

SPPA-T3000 ist das führende Kraftwerksleittechniksystem weltweit. Es wurde speziell für den Einsatz im Power-Generation-Management konzipiert. Im Kraftwerk deckt es alle Funktionen zur Steuerung und Regelung der Kraftwerksprozesse ab, einschließlich Kessel und Turbine. Darüber hinaus ist es prädestiniert für das unternehmensweite Flottenmanagement. Als erstes wirklich web-basiertes System der vierten Generation verwirklicht es die nahtlose Integration in die bestehende IT-Landschaft des Stromunternehmens und ist in der Lage, Echtzeitinformationen für unterschiedlichste Nutzer zur Verfügung zu stellen. Mit seiner einzigartigen „Embedded-Component-Services-Technologie“ vereinfacht es Bedienung und Wartung. Seine schlanke Systemarchitektur senkt die Lebenszykluskosten nachhaltig.

Der Bereich Power Generation (PG) der Siemens AG ist eines der führenden Unternehmen im internationalen Kraftwerksgeschäft. Im Geschäftsjahr 2006 (30. September) erzielte Siemens PG einen Umsatz von mehr als 10 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von 12,5 Mrd. EUR. Das Bereichsergebnis betrug 782 Mio. EUR. Siemens PG beschäftigte zum 30. September 2006 weltweit rund 36.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: www.siemens.de/powergeneration


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