HP und KIT intensivieren gemeinsame Forschung


20 Feb 2007 [10:15h]     Bookmark and Share



Einweihung eines Höchstleistungsrechners am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) als Startschuss

Mit der Einweihung des neuen Landeshöchstleistungsrechners an der frisch gekürten Elite-Universität Karlsruhe (TH) eröffnen sich Wissenschaft und Wirtschaft neue Möglichkeiten. Die zweite Ausbaustufe des HP Supercomputers XC4000 wird am 26. Februar 2007 durch den baden-württembergischen Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Peter Frankenberg, offiziell eingeweiht. Im Rahmen des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) kooperieren die Universität und das Forschungszentrum Karlsruhe. Diese Zusammenarbeit ist ein bislang in Deutschland einzigartiges Modell. Der Großrechner ist ein Kernelement des neuen KIT-Rechenzentrums (Steinbuch Centre for Computing).  Zu diesem haben sich die beiden Rechenzentren des Forschungszentrums und der Universität Karlsruhe zusammengeschlossen. Zu den Schwerpunktthemen der Wissenschaftler, die mit dem Höchstleistungsrechner arbeiten werden, zählen die Mikro- und Nanotechnologie, das Grid-Computing sowie die Material- und Energieforschung.

Idealer Standort für Grundlagenforschung

HP möchte künftig stärker mit dem KIT kooperieren. „Das Karlsruhe Institute of Technology ist aufgrund der Kompetenz seiner Wissenschaftler und der hervorragenden technischen Möglichkeiten ein international bedeutender Forschungsstandort. Wenn die geplanten Strukturen des KIT realisiert werden, ist dies eine gute Voraussetzung für die Bildung gemeinsamer Forschungsgruppen aus Mitgliedern der weltweiten HP Forschung und des KIT“, so Jörg Menno Harms, der Vorsitzende des Aufsichtsrates von HP Deutschland. Zurzeit im Gespräch ist eine gemeinsame Forschung zur effizienten Nutzung neuer Prozessortechnologien mit vielen Rechenkernen („Multi-Core“).

Gemeinsame Forschungsgruppen könnten im Rahmen des bereits existierenden, gemeinsam gegründeten Kompetenzzentrums HPTC³ (High Performance Technical Computing Competence Center) eingerichtet werden. Das HPTC³ war bisher aktiv in die Weiterentwicklung von Software und Visualisierungsmethoden sowie bei gemeinsamen Projekten in Forschungsbereichen wie Life Sciences, Umwelt oder Grid Computing eingebunden.

Die Technik im Hintergrund

Das Steinbuch Centre for Computing betreibt ein HP XC4000-System, den so genannten Landeshöchstleistungsrechner. Dieser steht sowohl für die Hochschulen des Landes als auch für Projekte von Unternehmen zur Verfügung. Die 750 neuen Rechen-Knoten laufen unter Linux und bieten eine maximale Rechenleistung von 15,6 TeraFlops (15,6 Billionen Fließkomma-Operationen pro Sekunde). Das System verfügt über 12 TByte (TeraByte) Hauptspeicher und greift auf 56 TByte Speicherplatz unter dem Dateisystem Lustre zu. Der Einsatz des HP Modular Cooling Systems, einer Wasserkühlung mit einer Kühlleistung von 30 Kilowatt pro Rack, ermöglicht bei der neuen Ausbaustufe eine hohe Leistungsdichte.

High Performance Computing trifft sich in Karlsruhe beim KIT
Das KIT ist in diesem Jahr vom 6. bis 9. Mai Gastgeber des weltweiten Treffens der HP-CAST (Hewlett-Packard Consortium for Advanced Scientific and Technical Computing). Dabei kommen HPC-Kunden von HP aus aller Welt zum Erfahrungsaustausch zusammen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich unter www.hp-cast.org

Weiterführende Links

Der Internet-Auftritt des Steinbuch Centre for Computing: www.kit.edu/scc.
Die Website des Forschungszentrums Karlsruhe: www.fzk.de.
Informationen zu den HP Labs finden sich unter www.hpl.hp.com.
Material zum High Performance Computing-Portfolio von HP steht unter http://h20311.www2.hp.com/HPC/cache/274276-0-0-0-121.html.

Über HP

HP vereinfacht den Umgang mit Technologien – für Privatkunden bis hin zu den größten Unternehmen. Mit einem Angebot, das die Bereiche Drucken, Personal Computing, Software, Services und IT-Infrastruktur umfasst, gehört HP zu den weltweit größten IT-Unternehmen und erzielte in den letzten vier Quartalen (01.11.2005 – 31.10.2006) einen Umsatz von 91,7 Milliarden US-Dollar.

Weitere Informationen zum Unternehmen (NYSE, Nasdaq: HPQ) und zu den Produkten finden Sie unter www.hp.com/de.

Presseinformationen und Bildmaterial finden sich in chronologischer und thematischer Reihenfolge unter www.hp.com/de/presse.


Adresse
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Unternehmenskommunikation
Tel.: 07031 /14-17 89







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