Siemens Schülerwettbewerb 2007: RWTH Aachen prämiert regionale Sieger


12 Feb 2007 [22:38h]     Bookmark and Share



in zukunftstaugliches Stadtauto, eine Schwefelwasserstoff basierte Brennstoffzelle oder die Heizung mit Kühleffekt – dies sind die zukunftsweisenden Entwicklungen der Gewinner des ersten regionalen Entscheids beim Siemens Schülerwettbewerb 2007 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik.

Sie wurden am 8. Februar an der Rhei-nisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen durch eine hochkarätig besetzte Jury der Universität ausgewählt und prämiert. Damit geht der erstmals aus-getragene Wettbewerb in die entscheidende Runde. Bundesweit werden im Februar in drei regionalen Vorentscheidungen die besten Arbeiten ermittelt, die Gewinner neh-men dann am nationalen Finale im März teil. Für die Jurierung sind als Partner-Universitäten die RWTH Aachen, die Technische Universität Berlin und die Technische Universität München verantwortlich. Insgesamt warten Preise im Wert von 111.000 EUR an die Teams und die Fachbereiche der betreuenden Lehrkräfte vergeben.

Der Vertrag beinhaltet unter anderem wichtige Aspekte und Regelungen zur Handhabung von Patenten und Erfindungen. Ausformuliert wurde zum Beispiel auch ein Mustervertrag. Dadurch gelangen gemeinsame Zukunftsprojekte deutlich schneller auf den Weg; juristische Details wie bisher, etwa bezüglich Gewährleistungen und Vertraulichkeit brauchen nun nicht mehr immer wieder neu definiert zu werden.

„Wir brauchen junge Leute, die sich heute schon mit den Herausforderungen der Zukunft kreativ auseinandersetzen“, so Ralf Martens, Leiter der Siemens-Niederlassung Aachen. „Mit dem Siemens Schülerwettbewerb wollen wir hier erste Denkanstöße geben.“

Erfolgreich nachgedacht, analysiert und geforscht haben folgende Schülerinnen und Schüler unterstützt durch ihre Lehrkräfte:

  • Bernd Linke vom Pius Gymnasium in Aachen
    Betreuender Lehrer: Markus Bischof
    Thema: Entwurf eines zukunftstauglichen Stadtautos
  • Balint Hanula, André Heßler, Jan Phillip Scheifers vom Carl Duisberg Gymnasium in Wuppertal
    Betreuender Lehrer: Veronika Greiff
    Thema: So gehen die Lichter nicht aus
  • Andreas Schmitt vom Cusanus Gymnasium St. Wendel
    Betreuender Lehrer: Dr. Hans Gerd Adolph
    Thema: Die Heizung mit Kühleffekt

Doch eine hervorragende schriftliche Arbeit allein reichte nicht: Die Gewinner mussten erst noch die Jury während einer zehnminütigen Präsentation mit anschließenden Frage-Antwort-Runde von ihren Arbeiten überzeugen.

„Nicht nur Kreativität und wissenschaftliches Potenzial der prämierten Schülerinnen und Schüler haben uns als Jury beeindruckt. Es hat uns viel Freude gemacht zu erleben, wie engagiert und motiviert Schülerinnen und Schüler in ihrer Arbeit aufgehen können. Und das gilt auch für die Teams, die leider heute nicht gewonnen haben. Auch sie können auf sich und ihre Arbeit mehr als stolz sein“, so Professor Martina Ziefle vom Institut für Psychologie, Bereich Faszination Technik, Mensch-Technik-Interaktion auch im Namen der beiden weite-ren Jurymitglieder: Professor Henning Wallentowitz, Leiter des Instituts für Kraftfahrtwesen sowie Professor Klaus J. Beckmann, bis Ende 2006 Inhaber des Lehrstuhls und Instituts für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen, seit Jahresbeginn Leiter des Deut-schen Instituts für Urbanistik in Berlin.

Die Gewinner bzw. Gewinnerteams werden für ihre Arbeit mit 3.000 EUR belohnt. Zusätzlich erhält jede betreuende Lehrkraft 2.000 EUR für ihren Fachbereich. Und: Die Sieger haben sich für das nationale Finale vom 03. bis 05. März 2007 in München qualifiziert. Dann heißt es, sich mit den Besten aus München und Berlin zu messen und vor einer zehnköpfigen Jury zu bestehen. Im nationalen Entscheid winken den drei Gewinnern Preise zur Studiumsfinanzierung in Höhe von bis zu 30.000 EUR. Die Schule, bzw. der Fachbereich der unterstützenden Lehrkraft, erhält zusätzlich bis zu 3.000 EUR.

Bei dem in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobten Siemens Schülerwettbewerb sind 246 Schülerinnen und Schüler bundesweit an den Start gegangen, 55 Arbeiten wurden zum Wettbewerb eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten zu dem Thema „Lebens-(T)Raum Stadt“ innovative, wissenschaftliche und visionäre Lösungsansätze finden. Teilnehmen konnten die Jahrgangsstufen 11 bis 13 an allgemein bildenden Schulen (Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Freie Waldorfschulen), Fachoberschulen und Fachgymnasien in Deutschland.

Weitergehende Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter

www.siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb

Der Siemens Wettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ist Bestandteil des Bildungsprogramms Generation21, in dessen Rahmen die Siemens AG weltweit Schülerinnen und Schüler sowie Studenten fördert. Die Projektpalette reicht dabei von Schülerwettbewerben, Unterrichtsmaterialien sowie Schulpartner-schaften über die Förderung hochbegabter Studenten durch die Vergabe von Stipendien bis hin zur Förderung von Hochschulen in vielen Ländern der Welt. Weitere Informationen zu den Projekten von Siemens Generation21 Deutschland finden Sie unter www.siemens.de/generation21 sowie zu den entsprechenden internationalen Aktivitäten unter

www.siemens.de/generation21


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