50 Jahre Hapimag – Nachhaltigkeit als Leitidee


10 Sep 2013 [16:49h]     Bookmark and Share


50 Jahre Hapimag – Nachhaltigkeit als Leitidee

50 Jahre Hapimag – Nachhaltigkeit als Leitidee


Ferienresort in Unterkirnach lebt gesellschaftliche Verantwortung

Unterkirnach – Erfolgreiche Destinationen wie die Schwarzwaldregion setzen auf eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus. Dazu brauchen sie entsprechende Kooperationspartner. Nutzungsgemeinschaften wie die der Hapimag in Unterkirnach bringen wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Anforderungen in Einklang. Im „Jahr der Nachhaltigkeit“ und im 50. Jahr ihres Bestehens hat Hapimag ihr nachhaltiges Standort- und Nutzungskonzept am Beispiel des Resorts in Unterkirnach erläutert.

Das Konzept von Hapimag basiert auf der einfachen, aber genialen Idee: „Gemeinsam investieren, individuell nutzen“. Als das Unternehmen vor genau 50 Jahren gegründet wurde, war die Grundidee, Immobilien gemeinschaftlich zu nutzen und konsequenterweise auch gemeinsam darin zu investieren. Heute beteiligen sich bereits über 140.000 Mitglieder an dieser Idee. Sie alle teilen das gemeinsame Interesse, qualitativ herausragenden Urlaub an frei wählbaren Destinationen zu einem frei gewählten Zeitpunkt zu verbringen.

Fokus Standort
Es ist ein Grundprinzip von Hapimag, jede ihrer heute 57 Anlagen in 16 Ländern den Gegebenheiten und Bedürfnissen ihrer Standorte anzupassen. Wo immer möglich, wird die Investition in das lokale Angebot integriert und damit Teil der vorhandenen Infrastruktur. Bei der 2011 anstehenden Renovierung und Neuausrichtung des Hapimag Resorts in Unterkirnach wurde eng mit der Gemeinde und den zuständigen Behörden zusammengearbeitet und gleichzeitig lokale Unternehmen und Spezialisten in die Umsetzung der dafür notwendigen und umfangreichen Bauarbeiten miteinbezogen und so auch Wertschöpfung
vor Ort geschaffen. Dabei hat Hapimag mehrere Millionen Euros investiert.

Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung
Bei der Entscheidung über die künftige Ausrichtung der Anlage in Unterkirnach hat sich Hapimag in hohem Masse von ihrem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit leiten lassen, ganz besonders der gesellschaftlichen Integration. Hapimag und der örtliche Caritasverband haben 2010 vereinbart, das Resort künftig gemeinsam zu betreiben. Die 81 Apartments werden weiterhin von Hapimag geführt. Caritas führt das umgebaute Restaurant «Fohrenhof» mit rund 100 Plätzen und die
Hauswirtschaft des Resorts als eigenverantwortlichen Integrationsbetrieb. Heute arbeiten hier Menschen mit Behinderungen. Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum eine Beschäftigung mehr finden würden.

Wolfgang Clemens, Aufsichtsratsvorsitzender des Integrationsbetriebes, betont das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung: „Unsere Feriengäste von Hapimag erleben ihren Urlaub in einem Umfeld, in dem das menschliche Miteinander im Vordergrund steht. Viele Gäste melden uns zurück, dass Sie sehr froh waren, diese Erfahrung gemacht zu haben, weil sie in ihrem privaten Umfeld selbst mit Einschränkungen umgehen müssen und sie hier erleben, dass Behinderung nicht als Benachteiligung, sondern als Chance gesehen wird.“

Thorsten Frei, CDU-Bundestagskandidat (Schwarzwald-Baar) sieht in dem Hapimag Konzept ein zukunftsweisendes Modell, weil es einen hohen Beitrag an die Infrastrukturen der Städte und Gemeinden leiste. „Die Unterkünfte werden nicht nur wenige Wochen, sondern das ganze Jahr über ausgelastet. Es gibt auch keine Konkurrenz zu den bereits ansässigen Hotels oder privaten Anbietern von Ferienwohnungen, denn Hapimag bringt ihre eigenen Gäste, darunter sehr viele Ausländer, und damit zusätzliche Kaufkraft in die jeweiligen Standorte. Es wäre wünschenswert, wenn es in unseren Tourismusdestinationen noch mehr nachhaltige Beherbergungskonzepte dieser Art geben würde.“

Das Hapimag Resort bringt heute zusätzliche Besucher aus ganz Europa nach Unterkirnach. Von den zusätzlichen Gästen profitieren Kultur, Wirtschaft, Handel und Gewerbe in der Schwarzwaldregion das ganze Jahr über.

Foto: Carstino Delmonte










  • Palma.guide