2% weniger Gästeübernachtungen im 1. Halbjahr 2009


11 Aug 2009 [10:42h]     Bookmark and Share



Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat sich die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland im ersten Halbjahr 2009 um 2% unter den Wert des ersten Halbjahres 2008 verringert.

WIESBADEN – Von den insgesamt 162,6 Millionen Übernachtungen entfielen 139,1 Millionen auf inländische Gäste (– 1%) und 23,5 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (– 7%). Gezählt wurden alle Übernachtungen auf Campingplätzen sowie in Beherbergungsstätten mit neun und mehr Betten.

In der Hotellerie fiel die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3% auf 97,6 Millionen und in den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken um 2% auf 21,9 Millionen. Eine gegenteilige Entwicklung zeigte sich in den übrigen Betriebsarten mit einer Zunahme von Übernachtungen im ersten Halbjahr 2009 um 2% auf 43,1 Millionen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte wie beispielsweise Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime.

In Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern fiel die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 3%; in den übrigen Gemeinden gab es ein Minus von 1%.

Im Juni 2009 wurden 36,0 Millionen Gästeübernachtungen gezählt, 3% mehr als im Juni 2008. Davon entfielen 31,2 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+ 5%) und 4,8 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (– 8%).

Entwicklung der Übernachtungen von Gästen in Beherbergungsstätten
mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen

 

Jahr / Monat

Übernachtungen aller Gäste

darunter mit ständigem Wohnsitz außerhalb Deutschlands

 

1 000

Veränderung in % gegenüber
Vorjahreszeitraum

1 000

Veränderung in % gegenüber
Vorjahreszeitraum

 

2004

338 723

0,1

45 363

8,8

 

2005

343 925

1,5

48 243

6,3

 

2006

351 185

2,1

52 953

9,8

 

2007

361 846

3,0

54 779

3,4

 

2008

369 545

2,1

56 541

3,2

 

2008

Juni

34 975

– 2,3

5 260

5,5

 

2009

Juni

36 000

 3

4 850

– 8

 

 

Entwicklung der Übernachtungen nach Betriebsarten und Gemeindegrößenklassen 

 

Betriebsarten

Gemeindegrößenklassen

1. Halbjahr 2009

 

Millionen

Veränderung in % gegenüber Vorjahr

 

Insgesamt

162,6

– 2%

 

nach Betriebsarten:

 

 

Hotellerie

97,6

– 3%

 

Vorsorge- und Rehakliniken

21,9

– 2%

 

Übrige Betriebsarten mit Schwerpunkt Ferienunterkünfte und Ähnliches

43,1

 2%

 

nach Gemeindegrößenklassen:

 

 

Gemeinden unter 100 000 Einwohner

119,2

– 1%

 

Gemeinden über 100 000 Einwohner

43,4

– 3%

 


Adresse
Christine Graffy,
Telefon: (0611) 75-4851







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