Microsoft Amalga ermöglicht Kliniken integrierte Datennutzung


10 Apr 2008 [11:08h]     Bookmark and Share



Auf der conhIT 2008, der IT-Fachmesse für die Gesundheitsbranche, hat Microsoft heute sein Unified Intelligence System Amalga erstmalig in Europa vorgestellt. Amalga ermöglicht es Krankenhäusern, sämtliche Daten aus bislang isolierten IT-Lösungen in den Bereichen Klinik, Finanzen und Verwaltung zusammenzuführen.

Die Lösung aus der Microsoft Amalga Health Enterprise Systems Produktfamilie bietet umfassende Integrationsmöglichkeiten für sämtliche Daten eines Krankenhauses oder Verbundes. Anwender haben damit über ihre Bereichsgrenzen hinaus direkten Zugriff auf alle für den Klinikbetrieb relevanten Informationen. Das Unified Intelligence System schafft so die Grundlage für eine verbesserte Patientenversorgung sowie einen effizienteren Klinikbetrieb. Amalga ergänzt bereits bestehende Krankenhausinformationssyteme sinnvoll und ermöglicht es Klinikbetreibern, die bereits getätigten Investitionen in gewachsene IT-Landschaften besser zu nutzen.

„Die in Krankenhäusern verfügbaren Datenmengen nehmen exponentiell zu. Zu den größten Herausforderungen gehört es, die vorhandenen Informationen auch tatsächlich im täglichen Arbeitsablauf nutzbar zu machen“, erläutert Dr. med. Steffen Achenbach, Physician Executive der Microsoft Health Solutions Group in Europa. „Amalga bietet erprobte Lösungen, die Informationen aus dem gesamten Krankenhaus in eine übersichtliche und leicht zugängliche Ansicht bringen. So ist es möglich, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren und neue Systeme schnell einzubinden.“
 
In den USA wird Amalga schon heute bei MedStar Health eingesetzt, einer Organisation mit acht Krankenhäusern, sowie bei anderen Gesundheitsdienstleistern in der Region Baltimore/Washington D.C… Dort wurde die Softwarelösung initiiert und zehn Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Microsoft übernahm 2006 das Lösungs- und Entwicklungsteam. Im Rahmen des U.S. ‚Early Adopter Program‘ setzen nun auch weitere Gesundheitsinstitutionen in den USA Amalga ein. Dazu zählen das New York-Presbyterian Hospital, Johns Hopkins Health System, Novant Health, das H. Lee Moffitt Cancer Center & Research Institute, St. Joseph Health System und Wisconsin Health Information Exchange.
 
Gute Datenintegration und schnelle Bereitstellung wichtiger Informationen
 
Amalga adressiert ein häufiges und kritisches Problem von Krankenhäusern: Die Integration von enormen Mengen an klinischen, administrativen und sonstigen operativen Daten, die in verschiedenen Informationssystemen lagern. Diese Informationen müssen für Ärzte, Verwaltungsangestellte, Krankenpflegepersonal und andere Berufsgruppen passgenau und individualisierbar zur Verfügung stehen. Amalga nutzt bereits getätigte IT-Investitionen besser und ermöglicht der gesamten Organisation den Sofortzugriff auf die Daten sowie deren Umwandlung in relevante Informationen für bessere Entscheidungen und Ergebnisse. Der Unified Intelligence-Ansatz bietet gerade Kliniken mit starker Bereichsausprägung, Kliniknetzwerken sowie Klinikverbünden die Chance zur Differenzierung. Amalga erweitert Microsofts bestehendes Business Intelligence-Angebot vor allem um die übergreifenden medizinischen Informationen und Zusammenhänge und ermöglicht dadurch Prozessverbesserung und Qualitätssteigerung.
 
Zur Produktfamilie Amalga gehören:
 
  • Microsoft Amalga. Amalga ist eine Komponente der neuen Softwarekategorie „Unified Intelligence Systems“, mit der Krankenhäuser ihre wertvollen Daten aus isolierten Systemen in den Bereichen Klinik, Finanzen und Verwaltung befreien können. Ohne die bestehenden Systeme zu ersetzen, bietet es einen innovativen Weg für das Erfassen, Verbinden, Speichern, den Zugriff und die aussagekräftige, schnelle Darstellung von Daten für die Nutzung durch klinisches und Verwaltungspersonal in führenden Institutionen. Amalga wurde für Krankenhäuser und Gesundheitsunternehmen entwickelt, die in unterschiedliche IT-Lösungen investiert haben.
 
  • Microsoft Amalga Hospital Information System (HIS). Amalga HIS ist ein vollintegriertes Krankenhausinformationssystem für neue und sich entwickelnde Märkte. Rund um die elektronische Patientenakte bietet Amalga HIS komplette Lösungen für das Patienten- und Bettenmanagement, Labor, Kliniksapotheke, Radiologie Informationssystem und Bildverwaltungssysteme (RIS/PACS), Pathologie, Abrechnung Materialverwaltung und Personalverwaltung.
 
  • Microsoft Amalga RIS/PACS. Amalga RIS/PACS ist als Stand-Alone-System für neue und sich entwickelnde Märkte sowie als in Amalga HIS integrierte Komponente erhältlich. Aufgrund der integrierten Architektur nutzt ein Radiologe für die Befundung nur noch eine einzige Applikation, in der Aufnahmen und Patienteninformationen nebeneinander stehen. Die Nutzeroberfläche ist für den radiologischen Arbeitsablauf optimiert und enthält vordefinierte Templates, einen intuitiven Editor sowie Spracherkennungsfunktionen für die Befunderfassung.
 
Gerade für Kliniken in Deutschland bietet die Einführung von Amalga große Chancen, die bereits getätigten Investitionen in gewachsene IT-Landschaften besser zu nutzen. Amalga ersetzt nicht bestehende Krankenhausinformationssysteme (KIS), sondern ergänzt sie um die Möglichkeit, Daten aus unterschiedlichen Systemen flexibel zu kombinieren. „Die Daten, die ein Kliniker oder ein Controller für die Beantwortung seiner täglichen Fragen benötigt, liegen elektronisch vor – es war bislang jedoch oft nicht möglich, sie so zusammen zuführen, wie man es braucht. Amalga löst die Daten aus dem bisherigen Nutzungskontext, so dass der Benutzer sie – so weit er das darf – frei kombinieren kann“, erklärt Achenbach die Rolle von Amalga. Darüber hinaus bietet Amalga einfache Integrationsmöglichkeiten neuer Systeme – und bereitet Kliniken so für die Herausforderungen der Zukunft vor.
 
 
 
 
Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 51,1 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2007; 30. Juni). Neben der Firmenzentrale in Unterschleißheim bei München ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 33.000 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Im Mai 2003 wurde in Aachen das European Microsoft Innovation Center (EMIC) eröffnet. Es hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.
 
Über Microsoft Public Sector
Der Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH verantwortet die deutschlandweite Kundenbetreuung für die öffentliche Verwaltung. Schwerpunkte des Lösungsangebotes liegen in den Bereichen Verwaltungsmodernisierung, Bildungs- und Gesundheitswesen. Mit dem „Modernen Verwaltungsarbeitsplatz“ bietet Microsoft ein Lösungskonzept für die öffentliche Verwaltung, um den Zugriff auf Fachanwendungen aus den Office Produkten heraus zu ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Reduzierung wiederkehrender Bearbeitungsschritte sowie der Optimierung bestehender Verwaltungsvorgänge. Im Rahmen der Asklepios Future Hospital (AFH) Initiative haben die Gründungspartner Asklepios, Intel und Microsoft in Hamburg/Barmbek ein Referenzzentrum für die Integration von Behandlungs-, Logistik- und IT-Prozessen im Gesundheitswesen errichtet. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind u.a. Infrastrukturangebote für das moderne Krankenhaus sowie Lösungen für die „Integrierte Gesundheitsversorgung“ und die Telemedizin.
 
Bild: Microsoft

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Pressesprecherin Public Affairs







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