Das Jahr Amerikas: Zehn Prozent Zuwachs aus Deutschland


18 Mrz 2008 [10:42h]     Bookmark and Share


Das Jahr Amerikas: Zehn Prozent Zuwachs aus Deutschland

Das Jahr Amerikas: Zehn Prozent Zuwachs aus Deutschland


Damit haben selbst die größten Optimisten nicht gerechnet: Die Besucherzahlen von Deutschland in die USA sind im vergangenen Jahr um zehn Prozent gestiegen. Ursprünglich wurde nur mit fünf Prozent Plus gerechnet.

Allein im Dezember lag der Zuwachs bei 21 Prozent im Vergleich zu Dezember 2006. 1.524.151 Bundesbürger kamen im vergangenen Jahr in die USA. Das ist die höchste Zahl seit 2000 (damals 1,7 Millionen deutsche Gäste). „2008 wird das Jahr der Vereinigten Staaten im Fremdenverkehr“, erklärte Rita Hille, Präsidentin des Visit USA Committee (VUSA) Germany e.V. Alle Zeichen deuten weiterhin auf starkes Wachstum.

Ursache für den ungebremsten Besucheransturm ist nicht allein der außergewöhnliche Dollar-Euro-Kurs, wenngleich das Währungsverhältnis eine wichtige Rolle spielt. Noch nie in der Geschichte war die Währung der Deutschen beim USA-Besuch mehr wert als heute. Und dieser Preisvorteil umfasst nahezu alle Bereiche: vom Einzelhandel bis zum Restaurantbesuch, vom Hotelaufenthalt bis zum Mietauto. Eine deutliche Abschwächung des Euro ist auf absehbare Zeit nicht in Sicht. Die Kaufkraftparität des Euro liegt zwischen 1,08 und 1,20 Dollar – gegenwärtig bekommt man für einen Euro aber 1,55 Dollar – 40 Prozent mehr als für ein ausgeglichenes Währungsverhältnis nötig wären!

Die Vereinigten Staaten locken zudem mit zahlreichen neuen Attraktionen von Themenparks bis Museen, Stadtvierteln bis Tourangeboten. Zahlreiche Fluggesellschaften haben neue Strecken zwischen Deutschland und den USA bzw. zwischen Zentraleuropa und den Vereinigten Staaten aufgelegt. Außerhalb des Tourismus bringt der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf das Land ständig auf die deutschen Bildschirme und in Zeitungen und Magazine. „Das Interesse an Amerika ist riesig und die Mehrzahl der Berichte ist eher positiv – viele Deutsche, die schon immer nach Amerika wollten, nutzen jetzt die Gelegenheit. Der amerikanische Traum ist als Traumurlaub in Amerika zurück“, erklärte Rita Hille.

Für das laufende Jahr 2008 geht das staatliche Office of Travel & Tourism Industries von fünf Prozent mehr deutschen Besuchern in den USA aus – diese Schätzung stammt allerdings aus dem Oktober 2007 und könnte bei gleich bleibendem Interesse der deutschen Touristen an Amerika noch übertroffen werden.

Informationen zum Visit USA Committee Germany e.V.

Das Visit USA Committee Germany e.V. ist der Zusammenschluss von Fachleuten des Reise- und Fremdenverkehrs und zählt über 100 Mitglieder. Dazu gehören sowohl touristische Vertretungen von Staaten, Städten und Regionen der USA als auch Hotels, Fluggesellschaften, Mietwagenanbieter, Freizeitunternehmen (wie z.B. Themenparks), Reiseveranstalter, Kreuzfahrtgesellschaften, Verlage für Reiseführer und  informationen sowie touristische Repräsentanzen.

Unter der Internetadresse VUSA-Germany.de können Informationen der verschiedensten Fremdenverkehrsämter und Leistungsanbieter abgerufen werden. Eine Liste zählt so alle Vertretungen amerikanischer Tourismuskontakte in Deutschland auf. Für die Fachleute der Ferienindustrie, wie etwa Reisebüromitarbeiter und Reiseveranstalter, gibt es außerdem Informationen zur neuen USA Online-Schulung „USA Specialist 2007-2008“ sowie zu anderen Veranstaltungen und Angeboten der Organisation.


Adresse
Olaf Amm
Pressestelle Visit USA Committee Germany e.V.
c/o AKB Marketing GmbH
Fon: +49-6131-62774-0
Fax: +49-6131-62774-33







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