Malaysia Airlines schließt 2010 mit Gewinn ab


02 Mrz 2011 [11:59h]     Bookmark and Share


Malaysia Airlines schließt 2010 mit Gewinn ab

Malaysia Airlines schließt 2010 mit Gewinn ab


208,3 Millionen Euro Ergebnisverbesserung im Vergleich zu 2009

Frankfurt/Main –  Für das gesamte Jahr 2010 verzeichnete Malaysia Airlines einen Nettogewinn von 55,5 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 62,6 Millionen Euro. Die Verbesserung des operativen Ergebnisses um 208,3 Millionen Euro im Vergleich zum Gesamtjahr 2009 reflektiert eine gesunde Erholung der Auslastung und des Ertrags. Das vierte Quartal 2010 konnte die Fluggesellschaft mit einem Nettogewinn von 53,6 Millionen Euro und einem operativen Gewinn von 32,5 Millionen Euro abschließen. Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung um 25,6 Millionen Euro im Vergleich zum vierten Quartal 2009.

Die anhaltende Erholung resultierte zudem in einem um 6 Prozent gestiegenen Ertrag pro Sitzkilometer und in einer Erhöhung des Yield um 5 Prozent. Die Verkehrssteigerung von 10 Prozent lag über der IATA-Wachstumsprognose von 8,9 Prozent. Der Sitzladefaktor erhöhte sich auf 77,4 Prozent im Vergleich zu 76,5 Prozent im vierten Quartal 2009.

MASkargo war im fünften Quartal hintereinander profitabel und konnte für das Gesamtjahr eine Yield-Verbesserung um 13 Prozent sowie eine Erhöhung des Ladefaktors um 4,3 Prozentpunkte auf 74,6 Prozent verbuchen.

Tengku Dato‘ Sri Azmil Zahruddin, Managing Director und CEO Malaysia Airlines, sagt: „Das Jahr 2010 stand im Zeichen eines starken Aufschwungs. Wir haben durch Frequenzerhöhungen zusätzliche Kapazitäten geschaffen, neue Destinationen eingeführt und konnten den internationalen Ertrag durch höhere Sitzauslastung und Yield-Verbesserungen steigern. Gleichzeitig haben wir neue Flugzeuge angeschafft und in Kota Kinabalu unser Drehkreuz im Osten eingerichtet. Damit bieten wir unseren Kunden ein noch besseres Produkt und erweiterte Reisemöglichkeiten. Unsere Bilanz konnten wir außerdem durch eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht zur Finanzierung unserer Flottenerneuerung stärken. Damit haben wir eine starke Basis für nachhaltiges Wachstum, wenn wir unsere zu 100 Prozent geleaste Flotte zu mindestens einem Drittel in unseren Besitz übernehmen.“

Im letzten Quartal des abgelaufenen Finanzjahres übernahm Malaysia Airlines drei neue Boeing 737-800, und die Regionaltochter Firefly erwarb drei zusätzliche ATR 72-500. Azmil bekräftigt: „Wir haben auf solide Bausteine gesetzt und positionieren uns, um das starke Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum für uns zu nutzen.“ Die IATA erwartet eine Steigerung der asiatisch-pazifischen Nachfrage um 7,6 Prozent. Bis 2014 werden China, Japan und Hongkong die größten internationalen Passagier-Märkte der Region sein, wobei China sowohl über den stärksten internationalen als auch den ergiebigsten inländischen Markt Asiens verfügt. Mit 10,8 Prozent stellt China auch den am schnellsten wachsenden Markt für internationalen Passagierverkehr, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Vietnam mit je 10,2 Prozent, Malaysia mit 10,1 Prozent und Sri Lanka mit 9,5 Prozent.

„Für uns stehen die Kunden im Zentrum unseres Handelns. Wir wollen ihnen ein noch besseres Flugerlebnis bieten und unsere starke Präsenz in Asien, Europa, Australien und im Mittleren Osten beibehalten,“ so Azmil weiter. „Vor allem im gehobenen Geschäftsbereich sehen wir Verbesserungsmöglichkeiten, und in diesem Segment müssen wir wachsen. Im April dieses Jahres erhalten wir weitere neue Airbus 330-300. Außerdem wird 2011 ein Jahr technologischen Fortschritts. Wir werden die nächste Phase unseres Passagier-Service- Systems mit einem Upgrade des Hauptsystems lancieren. Außerdem führen wir ein neues Revenue-Management-System ein, das uns eine bessere Steuerung von Revenue und Pricing ermöglicht,“ fügt Azmil hinzu.

Obwohl die Fluggesellschaft auf dem richtigen Weg ist, sieht Azmil auch Herausforderungen: „Treibstoff wird einer der Hauptkostenfaktoren bleiben. Die Preise liegen derzeit bei 120 US-Dollar pro Barrel. Eine Voraussage für die Preisentwicklung im Verlauf des Jahres ist schwierig. Wir haben jetzt unsere Bevorratung auf 25 Prozent zu 88 US-Dollar umgestellt. Darüber hinaus ist die Wirtschaft in Europa und in Nordamerika immer noch schwach, während die Unruhen im Mittleren Osten den Treibstoffpreis nach oben treiben. Auch der Wettbewerb wird sich intensivieren. In einer fordernden und unvorhersehbaren Branche wie der unseren sind wir durch viele Umstände außerhalb unseres Einflusses verletzbar, die sehr schnell Auswirkungen auf unser Geschäft haben.“

Azmil abschließend: „In den nächsten Jahren werden wir unser Netzwerk ausbauen. Mit den neuen Flugzeugen, die in unser System kommen – besonders mit den A380 im Jahr 2012 – werden wir unsere Kapazität erweitern. Wir vertrauen darauf, unser Ziel des profitablen Wachstums zu erreichen, indem wir neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, in innovative Technologien investieren und die Qualität unseres Service weiter erhöhen.“

Foto: Edgar Delmont









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