Sparkassen-Kulturfonds fördert Ausstellung „Arbeit und Alltag 1951-1992“ im Willy-Brandt-Haus


07 Nov 2007 [09:07h]     Bookmark and Share



Der Sparkassen-Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) fördert die Fotoausstellung „Arbeit und Alltag 1951- 1992“, die vom 7. November 2007 bis zum 20. Januar 2008 im Willy-Brandt-Haus zu sehen ist. Gezeigt werden Arbeiten von Roger Melis, Martin Roemers und Walter Vogel.

Die drei Fotografen haben Arbeit und Alltag an verschiedenen Orten Deutschlands und zu verschiedenen Zeiten in ihren Fotografien dokumentiert. Vergangene und zum Teil längst vergessene Lebenswelten werden für den heutigen Betrachter wieder lebendig. Die Ausstellung präsentiert Fotoreportagen zur letzten Trabant-Produktion (1990-92) von Martin Roemers neben Alltagszenen aus dem Ruhrgebiet der 50er und 60er Jahre vor der Kulisse der gigantischen Anlagen der Stahlindustrie, die Walter Vogel aufnahm. Roger Melis Fotografien erzählen wiederum von einer anderen Zeit, dem Arbeitsalltag von Industrie und Handwerk in der DDR der 60er bis 80er Jahre.

Mit der Förderung der Ausstellung und der begleitenden Publikation zur letzten Trabant-Produktion wird der Schwerpunkt der Fotografieförderung des Sparkassen-Kulturfonds um eine Facette erweitert. In den letzten Jahren wurden bereits Ausstellungen zum Werk von Bernd und Hilla Becher,
Erich Salomon, Michael Schmidt, Lee Friedlander und Andreas Gursky gefördert.

Die Förderung der Ausstellung ist Teil des vielseitigen Kulturengagements der Sparkassen-Finanzgruppe. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 150 Mio. Euro dafür aufgewendet. Mit diesem Engagement ist die Sparkassen-Finanzgruppe der größte nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland. Insgesamt belief sich das gesellschaftliche Engagement der Sparkassen-Finanzgruppe im Jahr 2006 auf 415 Mio. Euro.









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