Cadiz und das Meer – Die südspanische Provinz Cádiz bietet mehr als nur Kultur pur


15 Jan 2014 [11:30h]     Bookmark and Share


Cadiz und das Meer – Die südspanische Provinz Cádiz bietet mehr als nur Kultur pur

Cadiz und das Meer – Die südspanische Provinz Cádiz bietet mehr als nur Kultur pur


Die Provinz Cádiz liegt im Süden Spaniens und hat 44 Gemeinden, die eine Fläche von fast 7.400 km2 einnehmen. Die Einwohnerzahl liegt bei über 1 240 000. Die Provinz gehört zu der Autonomen Gemeinschaft Andalusien. Aufgrund ihrer geographischen Lage hat sie einen einzigartigen Charakter. Cádiz ist die Grenze Europas – und eine faszinierende „Wasser“-Stadt

Cadiz – Die Meerenge von Gibraltar vereint Europa mit dem afrikanischen Kontinent. Nur 14 Kilometer liegen zwischen beiden Kontinenten an der Stelle, wo das Mittelmeer auf den Atlantik trifft. Der Küstenstreifen nach Osten wird als „Costa del Sol“ (Küste der Sonne) bezeichnet, und der nach Westen heißt „Costa de la Luz“ (Küste des Lichtes).

Die Provinz besitzt 260 Kilometer Küstenlinie und davon sind 138 Kilometer Strand. Es gibt zahlreiche Buchten und Sandstrände, die sich über Kilometer erstrecken. So gibt es Strände mit Geschichte wie der von Trafalgar, wo die berühmte Schlacht stattfand, und Filmstrände wie Caleta, an dem Szenen für James-Bond- Filme gedreht wurden. Ebenso gibt es Strände, die Vorreiter im Erhalt des Zertifikats für Umweltmanagement der EU sind, nämlich La Victoria, und farbenfrohe Strände wie Tarifa, wo die Lenkdrachen der Kitesurfer durch die Luft schwirren. Insgesamt gibt es 76 verschiedene Strände.

Besonders schön sind die Steilküsten von Los Caños de Meca (Barbate) und die Buchten von Conil. An einigen dieser Strände befinden sich Naturdenkmäler wie die Dünen am Strand Bolonia, und die „corrales de pesca” (Korallenriffe zum Fischen) in Rota. In Cádiz treffen Meer und Berge häufig zusammen, und so entstanden Landschaften voller Pinienhaine, Kiefernwälder und Feuchtgebiete. Punta Candor in Rota und der Strand Castillo de San Fernando sind sehr naturbelassene Strände, aber jeder davon einzigartig. Es gibt Strände, die von riesigen Felsen umgeben sind, und Strände, die man nur schwimmend oder zu Fuß erreichen kann.

Die Bucht durchqueren
Sie sollten unbedingt die Bucht von Cádiz (Bahía de Cádiz) durchqueren. Es werden viele Fahrten im Katamaran angeboten. Eine wundervollen Spazierfahrt geht von der Hauptstadt nach Puerto de Santa María oder nach Rota.

Eine andere Möglichkeit ist es, in die Bucht zu fahren und die künftige Brücke La Pepa und die Werften zu betrachten, und unter der Brücke Carranza durchfahren, um wieder zum Kai zurückzukehren. Ein interessantes und nicht sehr bekanntes Panorama. Weitere interessante Routen führen an den Stadtmauern und der Burg Santa Catalina entlang, und man betrachtet die Stadt vom Meer aus, um dann zum Strand La Caleta zurückzukehren.

Roter Sonnenuntergang
Im Sommer sollten Sie auf jeden Fall die Reise in Richtung des Sonnenuntergangs unternehmen. Es handelt sich um einen Schiffsausflug in der Abenddämmerung, der im Hafen von Sancti Petri beginnt. Man fährt hinauf auf das Meer, um den Sonnenuntergang vor der sagenumwobenen Insel Isla de Hércules zu beobachten, die Europa von Afrika trennt. Es handelt dabei keineswegs um irgendeinen Sonnenuntergang. An der Costa der Luz, der Küste des Lichtes, kommt es zu der Rayleigh-Streuung. Die Sonne wird zu einer glühenden roten Kugel und versinkt allmählich im Meer. Dies ist ein beeindruckendes und unvergessliches Schauspiel.

Zwischen Delphinen und Walen in der Meerenge von Gibraltar
Es ist unglaublich, aber wahr. In Tarifa gibt es mehrere Unternehmen, die Walfischfahrten anbieten. Genießen Sie einen Morgen in der Meerenge von Gibraltar mit Blick auf den afrikanischen Kontinent.

Die Wale und Delphine waren immer schon da. Es gab tatsächlich schon zu Anfang des 20. Jh. eine Walfabrik in der Bucht von Getares von Algeciras. Und man ist sich so sicher, dass Sie Wale sehen werden, dass man Ihnen, falls Sie keine sehen, Ihr Geld zurückgibt.

Im Sommer kann man Schwertwale beobachten, und andere Wale und Delphine das leben in diesem Wasserstreifen, der Europa von der Nordküste Afrikas trennt.

La Belle de Cadix: Eine Kreuzfahrt auf dem Guadalquivir
Bevor der Fluss Guadalquivir in Sanlúcar de Barrameda mündet, fließt er durch Sevilla. Hier beginnt eine wundervolle Flusskreuzfahrt, auf der der Reisende an vielen sehr unterschiedlichen Häfen anhält. La Belle de Cadix des Schiffsunternehmens Croisieurope folgt dem Fluss Guadalquivir bis nach Sanlúcar de Barrameda. Von dort geht es nach El Puerto de Santa María und dann weiter nach Cádiz. In jedem Dorf werden Ausflüge in andere Städte Andalusiens wie Córdoba und Granada angeboten. Das Kreuzfahrtschiff La Belle de Cadix zeichnet sich durch eine ausgewählte und exklusive Atmosphäre und ein wundervolles gastronomisches Angebot aus, bei dem natürlich die französische Küche die Hauptrolle spielt.

Real Fernando
Von Sanlúcar de Barrameda aus kann man an Bord des Schiffes Real Fernando den Guadalquivir überqueren und in Doñana hineinfahren. Das Schiff hält an verschiedenen Punkten, damit man die Natur in diesem wundervollen Naturpark bewundern und genießen kann. Während der ganzen Reise begleitet Sie ein Fremdenführer. Dieses Schiff ankert in Bajo de Guía, gegenüber der alten Eisfabrik, in der es eine sehr interessante Ausstellung über die Reichtümer von Doñana gibt. Buque Fluvial Real Fernando 956 363 813

 

Als Übernachtungsgelegenheit und Basis für die Erkundung der Gegend empfiehlt sich der Parador von Cadiz. Anders als die anderen Parador-Häuser der spanischen Traditionskette handelt es sich beim Parador von Cadiz nicht um ein altes Gebäude. Zwar befand sich an gleicher Stelle bereits ein historisches Gebäude, der jetzige Parador ist allerdings ein hochmodernes und höchst komfortables Komforthotel (siehe VIDEO) . Besonders der Blick auf das Meer, herrliche Sonnenuntergänge, ein beeindruckendes Bade- und Wellness-Angebot und mehrere Restaurants verführen den Gast und bieten einen idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die Stadt und Umgebung.

Zum Video

 










  • Palma.guide