Dresdner Bank: günstig in den Dollarraum reisen


31 Jan 2008 [12:18h]     Bookmark and Share


Dresdner Bank: günstig in den Dollarraum reisen

Dresdner Bank: günstig in den Dollarraum reisen


In den diesjährigen Sommerferien können deutsche Urlauber vor allem bei Fernreisen in die USA und in die Karibik sparen. Die Preise für Reisen in die USA sinken durchschnittlich um zwei bis drei Prozent, Mietwagen werden sogar bis zu acht Prozent billiger. Das ergab eine aktuelle Stichprobe der Dresdner Bank bei großen Reiseveranstaltern.

„Deutsche können so günstig wie noch nie in die USA reisen, vor allem wegen niedriger Nebenkosten vor Ort“, erklärt Dresdner-Bank-Volkswirt Hans-Peter Muntzke. Grund: Der US-Dollar steht im Vergleich zum Euro auf einem Tiefstand. Je nach Veranstalter sinken auch die Preise für einige Karibikstaaten.

In Europa werden Reisen auf das spanische Festland noch etwas günstiger. Sonst überwiegen auf dem alten Kontinent Preissteigerungen von etwa drei Prozent, so etwa auf den spanischen Inseln, in Italien und Portugal. Urlaub in heimischen Gefilden und Österreich schlägt ebenfalls etwas teurer zu Buche. Wie bei allen Zielen in Europa wirkt hier die allgemeine Preissteigerung als Kostentreiber. Auch bei Fernreisen nach Afrika, Asien und Australien müssen die Urlauber meist tiefer in die Tasche greifen.

Neben der Wahl eines günstigen Ziels können Urlauber vor allem durch die Rabattaktionen der Veranstalter ihre Reisekasse schonen. So wurden die Angebote an Frühbucherrabatten erneut ausgeweitet. Bei frühzeitiger Buchung, meist vor Ostern oder 60 Tage vor Abflug, sind pro Person Preisnachlässe von 50 Euro und mehr möglich – im Extrem sogar bis zu 250 Euro.

Ungeachtet der Preisentwicklung ist die Reiselust der Deutschen ungebrochen: So dürften die Reiseausgaben im Jahr 2008 um etwa vier Prozent auf 63,5 Milliarden Euro steigen, erwarten die Volkswirte der Dresdner Bank. Damit setzt sich der Wachstumstrend des Vorjahres fort.









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